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Aktuelles

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!

Heute durfte die zweite Garnitur der SG-EN-Süd zum ersten Male in 2012 an die Bretter. Diesmal durften wir wieder nach Hagen zum TSV 1860. Nachdem jeder von uns den Weg dort durch die Katakomben gefunden hatte, ging es auch schon los.

In der ersten Stunde war auf beiden Seiten nur vorsichtiges Abtasten angesagt. Nach einer weiteren halben Stunde passierte dann etwas. Axel Gemeinhardt, der Mal wieder unter seinem Niveau spielte, verlor schon in der Eröffnung ein wichtiges Tempo, und nahm daher das Remisangebot seines Gegners an, der eine leicht bessere positionelle Stellung hatte.
Detlev Vierschilling tat es dann Axel gleich. Der Großteil des Materials stand zwar noch auf dem Brett, erst wenige Bauern und Leichtfiguren waren von dort verschwunden, aber man weiß ja nie, wie schnell man eine Partie wegwerfen kann. Aber dazu später mehr. Zu dieser Zeit sah es bei den anderen Brettern in etwa so aus.
Am ersten Brett stand Mario Gericke etwas besser, aktiver da. Ulli Schröder hielt seine Stellung ziemlich geschlossen gegen seinen stärker einzuschätzenden Gegner. Auch Thomas Maczkowiak hatte das aktivere Figurenspiel, Günter Rüdigers Partie war völlig ausgeglichen und die beiden Jacobis, Wolfgang und Michael hatten irgendwie Kraut-und-Rüben-Stellungen, den König nackelig noch in der Mitte stehen und die anderen Figuren übers Brett verstreut.
Doch dann gelang es Wolfgang eine schöne Opferstellung auf das Brett zu Zauber. Sein Gegner bemerkte dies, wusste sich aber nicht anders zu helfen, gab seinerseits selber einen Springer für drei Bauern her nur um anschließend zu erkennen, dass es nichts nützte. Somit gingen wir in Führung.
Günter hatte zwischenzeitlich einige Remisangebote abgelehnt, weil er gewinnen wollte. Doch wie es dann so oft geschieht, macht man nur noch die zweitbesten Züge. Und so hätte sein Gegner auf einmal einen Bauern gewinnen können und Günter hätte ums Remis kämpfen müssen. Aber dann spielte sein Gegner großes Patz-Schach und büßte eine Figur ein und gab auf.
Auch Michael hat zwischenzeitlich eine Figur gewonnen, Thomas einen Bauern, während Mario einen Bauern und Uli eine Qualität verloren hatten. Mario hatte nämlich, um einen gut postierten Springer zu vertreiben, mit g4 seine Königstellung zu sehr geöffnet, und auf einmal hatten die schwarzen Läufer viel Platz auf dem Brett und brachten seine Verteidigung durcheinander, so dass sein König nicht mehr zu halten war.

Nun stand es 3 : 2 für uns.

Allerdings musste Michael seine gewonnene Figur wieder zurück geben, Ulli war in hochgradiger Zeitnot und Thomas verlor auch seine aktivere Stellung. Also sah das Ganze auf einmal nach einer ganz engen Geschichte aus. . . . . . wenn nicht in diesem Moment Thomas Gegner bei einem Turm-Bauern-Endspiel mit drei verbundenen Bauern gegen 4 verbundenen Bauern aus heiterem Himmel für alle etwas überraschend aufgegeben hätte. Aber so brauchte Thomas sich nicht mehr lange quälen und der Mannschaft fehlte somit nur noch ein Hälftchen zum Mannschaftsgewinn.
Und das - sogar mehr als das - brachte uns Michael. Nachdem er die Figur, zwar unfreiwillig, wieder zurückgeben musste, hatte er immer noch eine dermaßen starken Druckstellung, der sein Kontrahent nicht standhalten konnte. Zu guter Letzt musste sogar Ullis Gegner die gewonnene Qualle zurückgeben und auf ein Dauerschach abwickeln, um nicht zu verlieren.
So erkämpfte er sich noch ein wohlverdientes Remis und wir gewannen den Mannschaftskampf mit 5½ : 2½ !!!

Alle Einzelergebnisse und die Tabelle sind wie immer auf der Seite vom Schachbund NRW zu finden. Für alle Statistiker: Thomas hat mit seinem Sieg seine Remis-Serie beendet (aber weiterhin noch keine Partie verloren) und Michael hat bisher für die Mannschaft 100% geholt.

Roland Yu ist Bezirksvizemeister der U18

Durch einen Sieg im entscheidenden Spiel gegen R. Sinnen hat Roland Yu die Vizemeisterschaft bei der Bezirksmeisterschaft der
U 18 errungen.
Nur gegen den mit Abstand DWZ-stärksten Konkurrenten und Meister J. Eckardt aus Iserlohn hatte in einer langen Partie das Nachsehen.

Ein Führungsquartett hat sich bei der Stadtmeisterschaft der Jugend gebildet!

Nach 2 Runden im Schweizer System haben sich vier Jugendliche
verlustpunktfrei an die Spitze gesetzt:R. Yu, R. Jakobi, A.Raider und F. Liesendahl.
In der kommenden Woche kommt es bei der 3.Runde der Stadtmeisterschaft zu den Begegnungen zwischen F. Liesendahl und R. Yu, sowie R. Jakobi und A. Raider.

Kein Jugendtraining am Mittwoch,den 8.2.12

Das Jugendtraining am Mittwoch , den 8.2.12, muss leider ausfallen

Bezirkspokal: Schaefer weiter - Bruchmann raus!

Wenig Andrang herrschte in der 1. Runde des Bezirkspokalwettbewerbs, die diesmal in Menden ausgetragen wurde. Nur 12 Akteure waren am Start. Da Spielleiter Kai Alberts bereits zwei Tage zuvor die Auslosung vorgenommen hatte, konnte sich jeder mental oder zu Hause am PC auf seinen Gegner vorbereiten. Martin und ich durften zumindest damit zufrieden sein, dass wir beide weiß hatten. Mit Jürgen Wiehagen hatte ich allerdings nicht gerade das leichteste Los erwischt. Im Hinterkopf hatte ich noch die Niederlage aus dem vorletzten Jahr.
Martin hatte sich schon nach wenigen Zügen einen leichten Vorteil erspielt, den er kontinuierlich ausbaute. Seine zentrale Bauernwalze versuchte Schachfreund Schlettig vom TuS Ende mit einem Opfer und Fischen im Trüben aufzuhalten. Da Martin sich von der Trickserei nicht beirren ließ und die gefährlichsten gegnerischen Angreifer abtauschte, besaß er für das Endspiel einen komfortablen materiellen Vorteil, den er leicht verwertete.
Jürgen, der über ein vielseitiges Eröffnungsrepertoire verfügt, packte gegen mich diesmal die Aljechin - Verteidigung aus. Mit der Verlauf der Eröffnung und dem Mittelspiel war ich ganz zufieden - mit meiner Zeiteinteilung jedoch nicht. Ein Mehrbauer und eine ramponierte gegnerische Königsstellung hätten eigentlich reichen sollen, um den Punkt einzufahren, wenn nicht mal wieder der Zeitnotteufel im Nacken gesessen hätte. Statt eine nahezu risikolose Fortsetzung zu wählen, goß ich noch Öl ins Feuer und verfing mich in meinen Verwicklungen. Während sich meine restlichen Truppen von meiner Dame (die sich ins Kästchen verabschieden musste) verlassen fühlten, setzte Jürgens Queen den Schlussakkord.
Mit Wolfgang Deinert kommt Martins nächster Gegner ebenfalls vom TuS Ende.

Anmeldung Pokalturnier und Vereinsmeisterschaft

Nun dauert es nicht mehr lange und die Saison geht wieder richtig los, und zwar
am 27. Januar mit dem Pokalturnier und ab dem 03. Februar mit der Vereinsmeisterschaft.

Wer Interesse hat kann sich noch bis zum kommenden Freitag anmelden bei mir telefonisch oder per eMail
für das Pokalturnier (die Auslosung erfolgt dann am selben Abend !!!)
und für die Vereinsmeisterschaft, die wieder im Rundensystem mit einer oder zwei Gruppen (abhängig von der Teilnehmerzahl) ausgetragen wird.

Vereinsblitz 1. Runde

Am Freitag wurde die schachliche Saison im Verein wie üblich mit der ersten Runde Vereinsblitzmeisterschaft eingeläutet. Dabei teilten sich Norbert Bruchmann und Stefan Arndt den ersten Platz, gefolgt von Udo Garweg und Georg Krips. Die Tabelle wird in Kürze an gewohnter Stelle zu finden sein: Klick.

Jugendtraining am Mittwoch

Das Training im Vereinsheim unter Leitung von Norbert Bruchmann findet in 2 Gruppen statt.

Die Neueren werden von 16.30 bis 17.15 trainiert, die Fortgeschritteneren von 17.15 bis 18.15.

3,5:4,5 - Niederlage: 1. Mannschaft lässt Chance in Castrop ungenutzt!

Schade - da war mal wieder mehr drin. Bei unserem 3. Auftritt im Ruhrgebiet gerieten wir in Castrop - Rauxel leider aus der Erfolgsspur. Während wir das im Kellergeschoss eines Hotels befindliche Spiellokal problemlos fanden, gelang dies dem für unser Match angesetzten Schiedsrichter nicht, so dass die Mannschaftsführer wieder mehr Befugnisse erhielten. Um für allgemeine Erhellung zu sorgen, begannen wir mit Tischerücken und Stehlampenverschieben.
Im anschließenden sportlichen Vergleich begegneten wir den Castropern etwa 6 Stunden lang auf Augenhöhe. Dabei konnte Eugen seine Aufmerksamkeit schon nach etwa 2 Stunden entspannt auf die restlichen Partien richten, nachdem sich in seiner Partie keiner der Kontrahenten eine Blöße gegeben hatte und Remis die logische Folge war. In den nächsten beiden Stunden gab er zunächst keine weiteren Entscheidungen.
Am Nachbarbrett schien Achim zwar eine passive, aber durchaus verteidigungsfähige Stellung aufgebaut zu haben. Mit dem Abtausch des schwarzfeldrigen Läufers senkte sich das Barometer seiner Stellung jedoch nach unten, so dass sein König ins Visier der gegnerischen Figuren geriet. Die Niederlage war nicht mehr zu vermeiden. In meinem Rücken spielten Stefan und Ándre Lupor. Beide hatten es mit spielstarken Gegnern zu tun. Sich in die Stellungen ihrer Partien zu vertiefen, ließ ich bei meinen kurzen Besichtigungstouren lieber bleiben, sah aber, dass sie zwischenzeitlich ordentlichem Druckspiel ausgesetzt waren. Schließlich musste Ándre seine erste Saisonniederlage einstecken, während Stefan in den Remishafen einlenken konnte. Zu diesem Zeitpunkt hatte Martin erfreulicherweise bereits den ersten vollen Punkt für uns eingefahren. Wie er später bemerkte, hatte er sich auf die Eröffnungsvariante seines Gegners gut vorbereitet, was ihm von vorne herein aktives Figurenspiel bescherte.
Beim Stande von 2:3 war noch alles drin. Stefan Arndt hatte in der Eröffnug ein positioneles Baueropfer gebracht und damit praktisch den gesamten gegnerischen Damenflügel lahm gelegt. Das geopferte Material hatte er inzwischen mit Zinsen zurück erhalten und bewegte sich in einem klar besseren Endspiel. Udo hatte sich recht früh das Läuferpaar gesichert, dafür aber einen Doppelbauern in Kauf genommen. Obwohl er den a - Bauern nicht in Trab setzte, stand er keinesfalls schlechter. In beiderseitiger Zeitnot eroberte sein Gegner zwar 3 Bauern für die Qualität, dafür drohte Udos h - Bauer aber zum Matchwinner zu werden. Bei mir hatten sich inzwischen auch etliche Figuren vom Brett verabschiedet. Für einen geopferten Bauern hatte ich zwar den gegnerischen König im Zentrum gehalten und die Entwicklung der Türme erschwert, die erhaltene Kompensation war aber immer mit einem Fragezeichen verbunden, so dass ich froh war, dass materielle Gleichgweicht später wieder herstellen zu können. Nach weiteren 10 - 15 Zügen war ich mir fast sicher, dass ich auf der Siegerstraße war.
Udo fehlte in der von ihm gewählten Fortsetzung schließlich ein Tempo, um die Partie unentschieden zu halten, so dass nur noch ein 4:4 möglich war. Dass Stefan den Sack in seiner Partie nicht mehr zu gemacht hatte, konnte ich gar nicht recht glauben. Er war wahrscheinlich selbst am unglücklichsten darüber, dass er einen Figurengewinn übersehen hatte, nachdem er sich seinen Gegner bereits "richtig zurecht gelegt" hatte. Der anschließende Vorstoß seines Freibauern kam dann zu früh. Dass ich letztendlich nach erfolgtem Turmtausch meine Königswanderung erfolgreich abschloss, um meinen Freibauern zur Dame zu führen, war nur ein kleiner Trost, da die Mannschaftspunkte in Castrop liegen blieben.
Gegen Spitzenreiter Bielefeld haben wir am nächsten Spieltag Anfang Februar nichts zu verlieren. Bislang gilt in dieser Saison nach zwei Niederlagen für uns allerdings an der Rennbahn das Motto von Huub Stevens: "Die Null muss stehen!" Vielleicht ändert sich ja mal was!

Norbert

EN-SÜD erringt Bezirksmeistertitel im Mannschaftsblitzen

Bei der am 7.1.2012 in Fröndenberg ausgetragenen Bezirksmeisterschaft im Viererblitzen bot
unser Quartett (Tripolski, Bruchmann, Arndt + Garweg) eine sehr gute Leistung und errang mit
39:5 MP aus 22 Kämpfen verdient den Titel. Ein herausragendes Einzelergebnis erzielte Eugen an
Brett 1 Brett mit 18 Punkten, wobei es ihm gelang, den für Letmathe spielenden IM Podzielny gleich
zweimal zu besiegen. Die Einzelergebnisse von Norbert (15,5), Stefan (16) und Udo (16,5) können sich
aber auch durchaus sehen lassen. Die Meisterschaft wurde entschieden durch den Doppelerfolg gegen den
Vizemeister aus Letmathe (immerhin mit zwei Internationalen Meistern angetreten), die auf 38:6 MP kamen.
Dritter wurde der "ewige Konkurrent" aus Iserlohn, die am Ende 36:8 Zähler auf dem Konto hatten.
Die Tabellen sind zu finden über: http://www.schachbezirkiserlohn.de/
 

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