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Dritte Mannschaft

Bezirksklasse

Hier die aktuelle Tabelle einsehbar im neuen Vereinsportal des SB NRW: Bezirksklasse

Bezirksklasse: Dritte mit 2. Remis

Zur heutigen 2. Runde der Bezirksklasse musste unsere 3. Mannschaft nach Menden. Mit 4 Remisen und Sieg von Roland, bei einer Niederlage von Ronald, stand am Ende ein 3-3 zu Buche.

Noch ein Sieg zum Saisonfinale

Am heutigen Samstag machten wir uns auf nach Schwerte. Wir konnten ganz unbeschwert aufspielen, da wir tabellenmäßig jenseits von Gut und Böse waren, aber dagegen ging es für Schwerte noch um den Klassenerhalt.

Unsere beiden Ersatzspieler Roland und Yannick griffen beherzt ins Spiel ein und steuerten recht früh schon 1,5 Punkte unserem Punktekonto bei. Gerade Yannick ruhig und wohlüberlegt und durch ein schönes Abzugsschach, konnte er die Partie für sich entscheiden.

Jedoch konnte Schwerte durch zwei Siege an Brett 1 und 6 die Führung übernehmen. Ronald lieferte sich mit seinem Gegner einen offenen Schlagabtausch, aber am Ende unterlag er dann doch.
Und Frank stand relativ eingeengt und konnte gegen den Angriff auf seine Rochade-Stellung über die h-Linie nichts entgegensetzen.

Seinem Sohn Jan seinerseits gelang es, den schwarzen König in der Ecke h8 festzunageln, bis er Verstärkung nachholen konnte. Die passiv stehenden schwarzen Figuren konnten dann das Matt nicht mehr verhindern.

Somit stand es wieder ausgeglichen.

Doch dann konnten fast gleichzeitig Peter und Axel ihre Partien gewinnen. Beide sind zwar etwas schlechter aus der Eröffnung rausgekommen. Peter schaffte allerdings im Mittelspiel, sich einen Bauern zu schnappen, der ihm dann im Laufe der Partie zum Sieg gereichte. Axel profitierte von einem Patzer seines Gegners. Ansonsten wäre es sicherlich noch ein spannendes Spiel mit Turm gegen Läufer und 2 Bauern geworden.

Mit diesen beiden Punkten war der Abstieg von Schwerte besiegelt. Daran änderte auch die Niederlage von Thomas nichts mehr.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Spielern der 3. Mannschaft für ihre Einsatzbereitschaft bedanken, auch wenn es hin und wieder mal nicht so lief wie sich der einzelne das so erhofft hat.  Aber genauso gilt der Dank den Spielern der 4. Mannschaft, die oft recht kurzfristig bei uns eingespringen mussten und oftmals die entscheidenden Punkte zu unseren Erfolgen geliefert haben.

 

Die Abschluss-Tabelle der Bezirksliga findet man hier.

Überraschendes 4:4

Heute hatten wir den Tabellenführer aus Hohenlimburg zu Besuch.
Diese traditionsreiche Begegnung schien vom Papier her diesmal eine eindeutige Sache zu werden.

Doch diesmal trumpften insbesondere die hinteren Bretter groß auf, allen voran die beiden Ersatzspieler Roland und Gerfried, aber auch Jan, und sicherten somit das doch ein wenig überraschende Unentschieden.

Gerfried konnte seinen Gegner mit einer Gambit-Variante überraschen und bekam dadurch einen überlegenden Angriff auf die feindliche Rochadestellung, wo er fast nach Belieben walten und schalten konnte. Der Gegner ließ sich das dann auch nicht lange zeigen.

Ronald dagegen übersah am Spitzenbrett ein Zwischenschach und büßte dadurch eine Figur ein.

Und bei Peter wurde eine Stellung erreicht, bei der der Abtausch der aller meisten Figuren bevorstand. Da beiden Seiten das so sahen, einigte man sich auf remis.

Axel stand schon fast aus der Eröffnung heraus sch…sch… schlecht und wusste eigentlich gar nicht, wo ihm der Fehler unterlaufen ist.

Gerade wo man schon dachte, der Mannschaftskampf geht verloren, konnte Roland einen Sieg vermelden, auch wenn es zunächst nicht danach aussah. Aber nachdem der gegnerische Ansturm verpuffte, konnte er einen Turm gewinnen, entweder sofort, wie es im Verlauf der Partie vorkam. Ansonsten wäre ein Damentausch nebst Turmgewinn mit dem gleichen Ergebnis erfolgt.

Bei Frank war diesmal alles drin . . . oder auch nicht. In der Analyse konnte nicht festgestellt werden, ob überhaupt eine Seite, und wenn ja, welche, eine bessere Stellung zu irgendeinem Zeitpunkt gehabt hätte. So war die Punkteteilung durchaus logisch.

Thomas machte sich durch einen Läuferrückzug auf die Grundlinie, die dadurch geschwächt und feindlichem Mattdrohungen ausgesetzt war, das weitere Spiel unnötig schwer. Dem folgenden Druck konnte seine Stellung dann nicht mehr standhalten

In der letzten noch laufenden Partie musste Jan zunächst einen Bauern opfern, um dem Gegenspieler nicht zu viel Spiel über die a-Linie zu zulassen. Den Bauern konnte er aber in der Folge zurückgewinnen und zum Schluss entstand ein Damen-Bauernendspiel, wobei der eine drei Freibauern auf dem Königsflügel, der andere drei Freibauern auf dem Damenflügel hatte. Jans waren aber schon etwas weiter vorgerückt  . . .  und sicherte uns damit das 4:4.

Den aktuellen Stand in der Bezirksliga findet man hier.

Caissa war heute eine ENnerin

Ersatzgeschwächt gingen wir heute in die Begegnung gegen die Schachfreunde aus Schwerte. So mussten drei Stammspieler ersetzt werden (Frank ist ja ein Quasi-Stammspieler :-) ).

Um es schon mal vorweg zu nehmen, heute war Caissa eine ENnerin. So hatten wir diesmal das Quäntchen Glück, was uns gerade gegen Herdecke und Dahl gefehlt hatte.

Aber hier nun alles der Reihenfolge nach:

  • Peter fühlte sich heute nicht so gut, und so bot er schon nach 45min seinem Gegner Remis an, was dieser fairerweise annahm (½:½).
  • Manni tauschte leider falsch herum, ließ die fremde Dame in seine Stellung rein und beim Versuch einen Bauern zu schützen, entblößter er einen seiner Läufer (½:1½).
  • Bei Helmut B. ging es hin und her, zunächst stand er besser, dann sein Gegner, bis diesem ein Missgeschick unterlief und er seinen Turm zu früh losließ, wo er wie reifes Obst gepflückt werden konnte. Hier wurde bei Helmut Erinnerungen wach, da ihm das gleiche gegen Herdecke passierte - was uns damals einen Mannschaftspunkt kostete (1½:1½).
  • Bei Helmut K. wurden im Mittelfeld alle Figuren abgetauscht bis nur noch die Könige und einige Bauern, die dazu noch schön symmetrisch, übrig blieben. Nach einigen Königszügen einigte man sich auf die Punkteteilung (2:2).
  • Frank spielte mal wieder ganz solide, gewann durch geschickte Fesselung eines Springers einen Bauern, tauschte die restlichen Püppchen ab und hatte letzten Endes ein gewonnenes Bauernendspiel (3:2).
  • Bei Thomas ging es nach knapp 4h etwas hektisch zu: keiner hatte in Zeitnot mehr mitgeschrieben. Auch für den dankenswerterweise mitschreibenden Schwerter Schachfreund gingen die Züge schneller als die Bahn erlaubt. So musste nach dem festgestellten Plättchenfall die Partie an einem anderen Brett rekonstruiert werden. Aber alles war in Ordnung – 42 Züge waren gespielt. Die Partie wurde wieder aufgenommen, allerdings nur um zwei Züge später unentschieden zu enden (3½:2½)
  • Roland konnte seine Partie lange ausgeglichen halten, auch wenn er etwas passiv da stand. Doch dann hat er einmal nicht richtig durchgezählt und übersehen, dass der feindliche zentrale Bauer, genauso oft gedeckt wie angegriffen war. Nur schade, das kostete eine ganze Figur (3½:3½).
  • Letztendlich musste die Partie von Axel am ersten Brett die Entscheidung bringen . . .und da war sie wieder: ca. 5½h würgte die Anakonda den Gegner, bis dieser sich dann nicht wirklich mehr rühren konnte, ohne seine Stellung zu verschlimmern. Sein König wurde an den Rand des Brettes gequetscht und der Garaus gemacht (4½: 3½).

 

Was dieser Mannschaftssieg am Ende Wert sein wird, wird sich allerdings erst Anfang Mai zeigen. Noch stehen wir auf dem letzten Tabellenplatz, Dahl (vorausgesetzt sie verlieren gegen Ende in ihrer Nachholpartie) und die Hagener Königsspringer, gegen die wir in der letzten Runde antreten dürfen und die heute leider auch gewonnen haben, sind noch in unserer Reichweite.

Am 6. Mai sollten wir also unsere letzten Kräfte mobilisieren.

Den aktuellen Stand in der Bezirksliga findet man hier.

Mannschaftskampf TSV Hagen Dahl - SG EN-Süd III

Wir haben wohl in den letzten Tagen zu wenig Äpfel vom Baum gerüttelt, zu wenig heiße Brote aus dem Ofen geholt und die Betten nicht ausreichend aufgeschüttelt.

So waren wir am heutigen Samstag mit reichlich Pech versehen worden:

Ersatzmann Ronald konnte durch einen schnellen Sieg uns in Führung bringen.

Nachdem Manni am letzten Brett eine Figur einbüßte, konnte im Gegenzug Helmut an Brett 4 durch einen Mattbluff selber eine gewinnen. Der 1-Punkte-Vorsprung war wieder hergestellt. Zwar verlor Jens seine Partie gegen Dahls alten Haudegen Berninghaus, doch setzte Thomas seinen Gegner unter Druck, den er nicht standhalten konnte.

Somit stand es 3:2 für uns.

An den drei verbliebenen Brettern sah es zu dem Zeitpunkt auch gut für uns aus.

Doch dann kam die Pechmarie über uns:

Peter patzte und musste eine Figur für zwei Bauern geben. Nur aufgrund seines Freibauers konnte er das Remis sichern.

Dann versäumte Axel an Brett 1 nach einem Güterzug (Bauernopfer) die richtige Fortsetzung, übersah dann am Ende ein Zwischenschach und verlor sein Spiel.

Am tragischsten war wohl die Partie von Detlev. Er hatte ein Bauernendspiel mit einem Freibauern am Damenflügel und die Gelegenheit sich am Königsflügel noch einen zu verschaffen, übersah dies jedoch. Und weil das nicht reichte, hat er zuvor im Partieverlauf noch ein Remisangebot ausgeschlagen. So kam es, wie es kommen musste  . . .

Der Dahler Jubel und die Freude über den knappen Sieg über uns war nicht zu überhören und zu übersehen.

Für uns dagegen ist der Klassenerhalt fast nur noch rein rechnerisch möglich.

Den aktuellen Stand in der Bezirksliga findet man hier

 

Mannschaftskampf SG EN-Süd III - SV Hemer II

Heute empfingen wir die Gäste aus Hemer, die mit nur sieben man angetreten sind:

  • Jan durfte sich über den kampflosen Punkt freuen   (1:0)
  • Helmut schaffte eine Position mit einer Remis-Schaukel durch permanenten Angriff der Dame durch einen Turm   (1½ :½)
  • Peter spielte seinen Gegner mit einem sauberen Albins Gegengambit schwindelig . . .  und gewann   (2½ :½)
  • Axel nahm das Wort Damengambit zu wörtlich und ließ sich seine fangen   (2½ :1½)
  • Detlev übersah - in einem schon zu Beginn merkwürdigen Spiel - am Ende ein einzügiges Matt   (2½ :2½)
  • Jens Dame kam ebenfalls in starke Bedrängnis, kostete zunächst aber nur eine Qualle, dann doch die Partie   (2½ :3½)
  • Frank remisierte in einer ziemlich geschlossenen Bauernstellung, bei der es kein Durchkommen gab   (3 :4)
  • Thomas konnte zwar schon früh eine Figur gewinnen, aber der Gegner wehrte sich noch weitere 3½h   (4:4)

Doch dann war es endlich geschafft . . .  wir haben in dieser Saison unseren ersten Mannschaftspunkt erzielt.

Juchu !!!

Den aktuellen Stand in der Bezirksliga findet man hier