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EN 2 gegen Lüdenscheid 1

EN 2 gegen Lüdenscheid 1

Wie erwartet hatten wir mit Lüdenscheid 1 nicht nur den erwartet schweren Gegner, sondern auch den momentanen Spitzenreiter zu Gast. Doch den erfreulichen Auftakt konnten wir gestalten.

Dirk Küsgen hatte mit seinem vorgerückten F – Bauern, seinen beiden Läufern und der beweglichen Dame eine starke Druckstellung gegen den geöffneten Königsflügel von Thomas Windfuhr. Das die weiße Dame auf der G – Linie einbricht, konnte der Gegner nicht mehr verhindern und Thomas gab auf.

Kurz darauf kam ein schnelles Remis nach nur 14 Zügen von Andreas Klümpen gegen Ivan Scherbanev.

Ryszard Galicki eröffnete den Reigen für Lüdenscheid. Mit der Alapin – Variante konnte Günter Rüdiger nicht so viel anfangen. Schnell war der eigene Plan dahin und Günter kam rasch unter Druck. In Umklammerung der weißen Figuren verlor Günter die Dame und damit war die Partie gelaufen. Ähnliches passierte Thomas Hoyer. Jamel Hellwig gelang es, zwei schwarze Zentralbauern nach vorne zu schieben. Dadurch konnten Läufer und Turm von Thomas nicht eingreifen. Sie fehlten bei der Verteidigung und dadurch ging die Partie verloren. Philippe Rotgänger verlor wohl seine Partie, weil seine Rochade verhindert war. Der Turm auf H1 hatte zu viele Schwierigkeiten, sein Spiel zu machen.

Eric van der Gaag konnte mit seinem Turm einen verteidigen Läufer ausschalten und danach den Springer einkassieren. Diesen Vorteil brachte er gegen den erfahrenen Wolfram Tesche nach Hause. Damit stand es 2,5 : 3,5 für Lüdenscheid. Doch es kam Hoffnung auf. Axel hatte eine kompakte Stellung und sah sehr verdächtig nach Remis aus. Martin Schäfer stand zeitweise die Qualität besser. Er mußte diese wohl zurückgeben. Bei späterer Sichtung hatte er einen Springer weniger. Trotz Kampfeswille war die Partie nicht mehr zu halten. Axel hatte im Endspiel einen einzelnen Bauern mehr, war um die Qualität aber schlechter. Auch hier reichte es nicht mehr für ein positives Ergebnis. EN 2 verliert 2,5 : 5,5 gegen Lüdenscheid 1.