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Verpatzter Saisonauftakt

Nun endlich durfte auch die 2. Mannschaft ins Spielgeschehen der Saison 2019/20 eingreifen . . . und patzte.

Dabei ließ es sich anfangs noch einigermaßen gut an.

Andreas remisierte als erstes, gefolgt von Yannick. Beide hatten zu diesem Zeitpunkt die etwas passivere Stellung. Bis dahin ist nur Antony etwas in Hintertreffen geraten – Läufer und Bauer gegen einen Turm, allerdings ohne weitere Kompensation – als noch die Damen abgetauscht wurden, war seine Partie nicht mehr zu retten.

Dirks eingeklemmter Aljechin verlief in der Zwischenzeit auch nicht optimal. Das Zusammenspiel der Figuren beim Gegner klappte einfach besser und so war es vorherzusehen, dass die Stellung von Dirk nicht mehr lange zu halten war.

1: 3 gegen uns.

Kurt hatte in seiner Partie sich für die große Rochade entschieden. Sein Gegner verzichtete auf seine und griff stattdessen sofort Kurts Königsstellung an. Durch geschickte Züge war sie aber noch Dank Turm und Springer zu halten. Doch dann sah er ein Gespenst und geriet in eine hässliche Kreuzfesselung und verlor dann doch.

Folgerichtig war, dass Peters Kontrahent nun ein taktisches Remis einstreute, welches Peter sofort angenommen hatte, auch wenn es den Sieg von Schwerte bedeutete.
Aber Peter versuchte in seiner Partie am Damenflügel Druck zu machen, vernachlässigte dabei aber seinen Königsflügel. Dies erwies sich letztendlich als kleiner, aber entscheidender Nachteil, so dass das Remis aber auch durchaus okay ging.

Den einzigen vollen Zähler erzielte Günter, der sich im Verlauf der Partie einen Mehrbauern sichern konnte, aber statt eines Figurengewinns, wickelte er alle Schwerfiguren ab. Zum Glück blieben dann nach einigen weiteren Zügen neben ungleichfarbigen Läufern doch dann noch zwei weitere Bauern für ihn mehr übrig, die ihm den Sieg sicherten.

Zu guter Letzt war nur noch Thomas am Brett, in einer Partie, in der sein Gegner allerdings mit einer schönen Kombi (Turmopfer) sich das bessere Endspiel erspielte. Allerdings einigte man sich auf die Punkteteilung, da bei Weiterspielen kein Material zum Mattsetzen übriggeblieben wäre.
 

So blieb am Ende nur die Hoffnung, dass es in vier Wochen beim Heimspiel gegen KSpr. Hagen/Wetter für uns besser läuft.