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Zähes Ringen

 . . . und hier ein Bericht zum Spiel der zweiten Mannschaft:

Heute ging es Richtung Herdecke, die letzte Chance um den Aufstieg sollte gewahrt werde. Es sollte am Ende ein über 6h dauernder hart umkämpfter Mannschaftskampf werden, bei dem am Ende dann doch eine nicht den Partieverläufen gerecht werdende deutliche Niederlage stand.

Allerdings traten wir an diesem Tag ersatzgeschwächt an.
Da die Dritte in der gleichen Liga spielt, können deren Spieler bei uns nicht eingesetzt werden. Da weiterhin schon viele Spieler aus der Vierten bei der Dritten aushelfen mussten, musste ich für heute auf die fünfte Mannschaft zurückgreifen.

So kam es, das Narek Nasoyan am Brett saß.  Allen Unkenrufen zum Trotz, machte er seine Sache gut, spielte jedoch in aussichtsreicher Stellung zu schnell und patze leider. So lagen wir mit einem Zähler zurück.

Unsere Bretter 2, 3 und 4 taten ihr Bestes gegen jeweils DWZ stärkere Gegner und remisierten der Reihe nach.

Günter Rüdiger hatte zwar einen Bauern weniger, konnte die Stellung aber geschlossen halten.

Peter Richter stand zwar optisch etwas aktiver, aber Ein-/Durchbruch-Chancen sah auch er nicht.

Die Beste Chance auf einen Sieg ließ dagegen Dirk Küsgen aus, der leider nicht gesehen hat, eine gewonnene Figur zu sichern.

Nachdem nun auch Thomas Hoyer, im Versuch mit Weiß Druck auf den Bauern f7 zu machen, einen Läuferspieß übersah und damit nicht nur eine Figur verlor, sah es um uns nicht gut bestellt aus: 1,5 : 3,5.

Hoffnung keimte auf, als nach vier Stunden Axel Gemeinhardt in ein gewonnenes Bauernendspiel abwickeln und somit auf 2,5 : 3,5 verkürzen konnte.

Für die noch da gebliebenen gab es noch über zwei Stunden ein Wechselbad der Gefühle, der Ausgang des Mannschaftskampfes völlig ungewiss.

Nachdem Kurt Schwenger schon recht früh eine Qualität eingebüßt hat, wehrte er sich noch tapfer und er konnte zwei Bauern Richtung gegnerische Grundlinie wandern lassen. Gut, im Gegenzug gelang es seinem Gegner ebenfalls mit einem Bauern. Und so konnten die Zuschauer noch zu Hauf Bauernumwandlungen, einmal sogar ein Unterwandlung bestaunen, wobei hier Kurt einmal eine ungünstige Reihenfolge wählte und somit eine sichere Remis-Chance vergeben hat.

Damit war der Kampf natürlich entschieden.

Aber während sich das alles an Brett 5 ereignete, ging es an Brett 1 nicht minder munter zu.

So konnte sich zur ersten Zeitkontrolle Thomas Heinzemann zwei schöne Randfreibauern schaffen und sah schon wie der sichere Sieger aus. Allerdings ließ er es zu, dass sein Gegner ihn am Königsflügel geschickt quasi zugunfähig festnageln konnte. Erst durch ein Springeropfer, schaffte Thomas aus dieser Umklammerung rauszukommen. Sein Gegner musste im Gegenzug dann seinen Springer wieder für die Freibauern hergeben. Erst gegen Ende, nach über 6h, als Thomas König im Turmbauernendspiel an die Seite abgedrängt wurde, war dann leider nichts mehr zu machen.