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Zum Jahresende mal einen deutlichen Sieg . . .

Bevor nun alle die wohlverdienten Feiertag genießen, mussten wir noch einmal ran an die Bretter zu einem geistigen Kräftemessen. Diesmal in heimischen Gefilden gegen die dritte Garnitur der Iserlohner Königsspringer.

Schon nach einer halben Stunde konnte offiziell der erste Punkt für uns verbucht werden: Ersatzmann Helmut Bremer gewann kampflos. Etwas später teilten sich Thomas Maczkowiak, der eine Isolani-Stellung hatte – allerdings blockiert durch einen Springer, und sein Gegner die Punkte.

Günter Rüdiger, der gerade erst aus Kuba, wo er auf den Spuren von Capablanca wandelte, zurückgekehrt war, hatte nach eigenen Aussagen einen Bock geschossen, als er keine zwei Minuten später die Gratulationen seines Gegenspielers entgegen nehmen konnte, da er dem Matt nicht mehr entfliehen konnte. (Solche Böcke möchte ich auch mal schießen!! ). Michale Jacobi hatte, nachdem er geschickt die gegnerische Rochadestellung geknackt hatte, am Ende die Qual der Wahl mit welcher Figur er den feindlichen Monarchen matt setzten sollte.

Somit stand es zur Halbzeit des Matches 3½:½ zu unseren Gunsten.

Da die Partien von Wolfgang Jacobi und Axel Gemeinhardt nur so dahin plätscherten wie der inzwischen einsetzende Regen draußen, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit bis sie dann auch Unentschieden endeten – die Pflicht, d.h. der Mannschaftssieg , war absolviert, nun folgte die Kür.

Mario Gericke konnte im Mittelspiel nicht nur eine Leichtfigur gewinnen, sondern kurz darauf auch sein Spiel. Detlev Vierschilling dagegen konnte geschickt die gegnerische Dame in eine Ecke locken, um anschließend mit seiner eigenen und seinen beiden Türmen dem gegnerischen König zu Leibe rücken, so dass dieser kapitulierte.

Mit diesem 6½:1½-Sieg überwintert die zweite Mannschaft auf einem guten dritten Platz hinter dem Tus Ende und dem KSpr. Hagen/Wetter II.

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