An dieser Stelle nun ein kurzer Bericht vom zweiten Spiel der zweiten Mannschaft:
Diesmal mussten wir zum TuS Ende fahren. Der eine oder andere mag sich noch daran erinnern,
dies war letzte Saison die Begegnung, bei der es um den Aufstieg ging (allerdings Lethmate dann doch lachender Dritte geworden ist).
Doch heute waren wir im Vergleich zu damals stark (ersatz-)geschwächt angetreten.
Aber eins vorweg, an den Ersatzspielern lag es nicht, dass wir mit 1½:6½ eine deutliche Klatsche erhalten haben.
Doch nun der Reihe nach.
Thomas einigte sich recht früh auf ein Remis ("hat Schalke aber auch nichts genützt :-) ")
Dietmar steuerte dann das nächste Hälftchen dazu. Kurz darauf erhielt Mario ebenfalls ein Remisangebot.
Da zu diesem Zeitpunkt Helmut mit einer Figur mehr auf Gewinn stand, Roland und Axel schon die schlechteren Stellungen besaßen
(Qualität weniger bzw. einen ungesunden Minusbauern) und Günter und Detlev eher remisig aussahen, sollte Mario dann doch versuchen,
noch etwas weiterzuspielen – denn man weiß ja nie!
Allerdings wie so oft kam es dann anders als man dachte.
Der Gegner von Helmut bekam zwei vorgerückte Freibauern und so konnte er seine Partie nur noch zu einem Unentschieden abwickeln.
Roland und Axel verloren erwartungsgemäß ihre Partien, Detlev hätte in seinem gleichfarbigen Läuferendspiel nur
mit seinem Läufer zurückziehen müssen, um das Eindringen des gegnerischen Königs zu verhindern und die Punkteteilung zu sichern. Aber er zog seinen Läufer nach vorne . . . und verlor.
Günters Gegner spielte in Zeitnot immer schneller, leider auch immer besser, und so brach Günters Stellung nach einem Bauernverlust zusammen wie ein Kartenhaus.
Und letztendlich hat dann auch noch Mario verloren.
Doch was lernen wir daraus:
Rückzug ist manchmal besser als immer nur nach vorne . . . und -
diesen Kampf haben wir im "Zentrum" verloren und als Schachspieler weiß man ja, dass das Zentrum von sehr strategischer Bedeutung ist.
In diesem Sinne, allen einen schönen ersten Advent.


