Skip to main content

Herzlich Willkommen auf der Homepage der SG-EN-SÜD

Wir freuen uns über Ihren Besuch und stehen bei Rückfragen gerne zur Verfügung.

Kommen Sie doch mal Mittwochs oder Freitags auf eine Schachpartie in unser Vereinsheim.

Spielbetrieb: Freitag 19:00-00:00 Uhr Jugendspielbetrieb: Mittwoch von 17:00-19:00 Uhr (Training) & Freitag: 17:00-19:00 Uhr

Ort: Umkleidehaus an der Rennbahn, Jesinghauser Str. 50 in 58332 Schwelm

Aktuelles

Ausfall des Jugendspielbetriebs am 09.12.

Da wir am 09.12. mit einigen Kindern und Jugendlichen am "Stutenkerl-Blitzturnier" in Hattingen teilnehmen, wird der parallel stattfindende Jugendspielbetrieb ausfallen.

Aus organisatorischen Gründen findet außerdem die 3. Runde Schnellschach im Rahmen der Corona-Meisterschaft nicht statt. Der nächste Termin ist somit die 4. Runde Blitz am 16.12.

Wir bitten in o.g. Fällen um euer Verständnis.

St. Barbara triumphierte über Caissa am St. Barbaratag . . . und wir verloren das Nachholspiel

Heute war ein Mannschaftsspiel, welches zeigte, dass zwei Mehr-Bauern nicht immer gleich sofortigen Gewinn bedeuten:
man muss es dann auch nur noch gewinnen.

Unsere 2. Mannschaft durfte gegen die fast in Bestbesetzung spielende Mannschaft von Germania Kupferdreh im St Barbara Pfarrheim antreten,
die verschobene Partie aus der 1. Runde nachholen. Leider mussten wir noch kurzfristig Ronald ersetzen.
Zum Glück hat sich Gereon spontan bereit erklärt, die Lücke zu füllen.

Es sah anfangs gar nicht so schlecht aus.
Dietmar hatte die Qualität mehr, Axel eine guten Angriff und an den anderen Brettern war noch nicht so viel los.

Doch auf einmal hat Dietmar seine Partie verloren, hat leider den richtigen Zeitpunkt verpasst, die Qualität gewinnbringend zurückzugeben, 
und dass hat sich gegen den stark stehenden gegnerischen Läufer gerächt.

Axel willigte in ein Remis und und schenkte somit seinem Gegner einen halbe Punkt.
Hätte er sich doch nur getraut einen Läufer für zwei Bauern zu opfern.
Aber dann sah er ein "Gespenst auf dem Brett" und hätte Läufer + 2 Bauern gegen Turm gehabt.

Somit stand es es 1,5 zu 0,5 für die Gastgeber.

Relativ zeitgleich fielen die Entscheidungen an Brett 5 und 8.
Thomas hatte eine ausgeglichene, symmetrischen Stellung auf dem Brett, bei der, derjenige verloren hätte, der auf angriff gespielt hätte
Gereon, der schon zwei Bauern zurücklag, kämpfte sich mit einem schönen Springerzug in die Partie zurück,
unterlag aber dann doch aufgrund der schlechteren Bauernstruktur im Läuferendspiel.
Evtl. hätte es Remis sein können, wenn der Springerzug zwei, drei Züge eher gekommen wäre, aber so bekam sein Kontrahent wertvolle Tempi.

3:1 zur Halbzeit.

An den übrigen Brettern hatte sich in der Zwischenzeit auch einiges getan.
Sowohl Andreas als auch Kurt konnten sich zwei Mehrbauern erspielen, Günter konnte sich noch remisig halten, war aber in der Defensive
und Antony lag nur einen Bauern zurück, nachdem er zwischendurch mal die Quali weniger hatte.

Andreas tat sich schwer, seinen Vorteil in Zählbares umzusetzen. So brachte ihm erst gefühlt eine Springgabel mit Figurengewinn den Sieg . . .
und uns wieder auf einen Punkt näher ran an Germania Kupferdreh.

Da es bei Günter nun nicht mehr ganz so gut aussah, bekam wohl Antony ein taktisches Remis-Angebot.
Da der Zentrumsbauer von seinem Gegner schon eklig war, ihn stark einschränkte, nahm er es an.

Dann patzte Günter und stellte eine Figur ein.

4½: 2½    sad

Damit konnte Kurt nur noch Ergebniskosmetik betreiben, aber er tat sich auch recht schwer mit seinen beiden Mehrbauernn, einen am Königs- einen am 
Damenflügel, Springer gegen Läufer. Und so kam es wie es kommen musste, ein Zug mit dem falschen Bauern und seine Gewinnchancen schrumpften zum Remis.

Die Einzelergebnisse kann man wie gewohnt hier sehen: Runde 1 - Verbandsbezirksliga, Gr. 4

Die 3. Mannschaft am 20.11 bei Bochum 31 in glänzender Verfassung!

Nachdem am 30.10 im ersten Heimspiel gegen Gerthe-Werne die Mannschaft, auch wegen technischer Pannen und Missverständnisse, unterging und nur Zino einen Ehrenpunkt retten konnte, präsentierte sich die 3. beim Tabellenzweiten in glänzender Verfassung und konnte mit einem Sieg den zweiten Tabellenplatz übernehmen.

Einen relativ schneller Sieg durch Gereon an Brett 2 brachte uns in Führung. Gerfried an Brett 3 wurde mit der skandinavischen Verteidigung konfrontiert, der Gegner kam schnell unter Druck und machte bald einen taktischen Fehler, welcher ihm Qualität und einen Bauern kostete.  Auf verlorenem Posten stehend stellte er später noch einen Läufer ein und gab mit weniger als 35 Zügen auf.  So stand es dann schon 2:0 für uns. Jesko sorgte sodann mit einem Gewinn seiner Partie für den Mannschaftssieg. Dietmar an Brett 1 musste sich mit der seltenen Alt-Benoni-Verteidigung beschäftigten, was ihm gut gelang, im entstandenen Endspiel hätte er mit einem Bauern mehr möglicherweise noch Siegchancen gehabt, er brauchte aber jetzt ja keinerlei Risiken mehr eingehen, bot Remis - und der Gegner nahm sofort an. 

So fuhren wir sehr zufrieden mit 3,5 aus 4 nach Hause. 50 Prozent der Spiele sind absolviert, sozusagen in der zweiten Halbzeit wird nun der gute Tabellenplatz abzusichern sein, dies wird aber noch erhebliche Anstrengungen erfordern. 

Bei dieser Gelegenheit: Dietmar ist für seine bestandene Trainerausbildung zu gratulieren, er zeigt so weiteres großes Engagement für den Verein!

Wichtiger Auswärtssieg in Niederkassel!

Unerwartet deutlich konnte unsere 1. Mannschaft einen Auswärtserfolg in Niederkassel landen. Mit einem 5,5:2,5-Sieg war sicherlich im Vorfeld nicht zu rechnen, zumal wir ohne unsere beiden Spitzenbretter auskommen mussten. Während Stefan auf einem Schachturnier in Tschechien am Start war und dort einen guten 6. Rang belegte, musste Eugen aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig passen. So kamen Felix und Thomas zum Zuge – und wie!

Nachdem Elena sich mit ihrem Gegner recht früh auf eine Punkteteilung geeinigt hatte, brachte uns Felix in Führung. Gegen die skandinavische Verteidigung hatte er keinerlei Probleme und ließ es schließlich auf e6 und d5 krachen. Es dauerte eine Weile, bis wir den vorübergehenden Ausgleich hinnehmen mussten. Aik hatte in der sizilianischen Verteidigung seinen f–Bauern zu früh ins Spiel gebracht und konnte im Mittelspiel die fortwährenden Drohungen nicht mehr parieren. Achim brachte uns dann am 1. Brett wieder in Front. Er besaß gegen die slawische Verteidigung von Beginn an einen leichten Vorteil, sah aber irgendwann keine Gewinnchancen und bot remis an. Sein Kontrahent, der 150 ELO-Punkte mehr auf seinem Konto hatte, lehnte dieses offenbar in der Hoffnung ab, dass Achim ein Fehler unterlaufen würde. Tatsächliche Gewinnaussichten hatte der gastgebende Spitzenspieler allerdings nicht. Stattdessen ruinierte er im Endspiel durch Bauernzüge seine Stellung und musste später aufgeben.

Maksim stand schon bald bei halboffener b-Linie leicht besser und bestimmte das Geschehen auf dem Brett. Im Endspiel eroberte er die Qualität und wenig später eine Figur, was seinen Gegner zur Aufgabe zwang. Den Mannschaftssieg brachte Norbert unter Dach und Fach. Er musste sich -ebenso wie Felix- mit der skandinavischen Verteidigung auseinandersetzen, wählte aber eine andere Variante. Der leichte Eröffnungsvorteil drohte im Mittelspiel verloren zu gehen. Daher war er erleichtert, dass sein Gegner mit einem Damenopfer zu einer kleinen Kombination ansetzte, die allerdings ein Loch hatte. Statt drei Figuren erhielt der Niederkasseler Spieler als Gegenwert nur zwei. Da er zudem noch seinen schwarzfeldrigen Läufer aufgab, stand der Sieg für Norbert nach wenig später fest. Den Vorsprung baute Thomas sogar noch aus. Bei seinem zweiten Einsatz in dieser Saison punktete er erneut voll. Garant für seinen Sieg mit den schwarzen Steinen war sein Läuferpaar, das er im Endspiel entscheidend zur Geltung brachte. Ein weiterer Trumpf war sein b-Bauer. Nach Remis roch es in Martins Partie, nachdem er beim Übergang ins Endspiel einen gut postierten Springer auf d6 und einen Bauern für seinen Turm erhalten hatte. Im Nachhinein bezeichnete er seine Vorgehensweise in der Schlussphase der Partie als zu aktiv. Eine Abwartetaktik, um sich vom Gegner einen Gewinnweg zeigen zu lassen, wäre die bessere Wahl gewesen.

Mit dem deutlichen Sieg überflügelten wir den Gastgeber und schoben uns in der Tabelle auf den 5. Platz der NRW-Klasse 4 vor. Hierzu der Kommentar von Mannschaftsführer Stefan im späteren Telefonat mit Eugen: „Die können wohl auf uns verzichten“. Fraglich ist, ob dieses Experiment im Heimspiel gegen Derschlag/Bergneustadt, das Mitte Februar über die Bühne geht, gestartet werden sollte, auch wenn sich die Mannschaft auf die Ersatzspieler verlassen kann.

Näheres unter https://ergebnisdienst.schachbund.de/bedt.php?liga=nrw-k4

Neuansetzungen der Corona-Meisterschaft

Aufgrund der kurzfristigen Durchführung des Bezirkspokals und der damit einhergehenden Blockung von drei Freitagen werden einzelne Termine der diesjährigen Corona-Blitz- und Schnellschachmeisterschaft verschoben:

3. Runde Schnellschach (10+5) - 09.12. (ursprünglich: 18.11.)

4. Runde Blitz (3+2) - 16.12. (ursprünglich: 02.12.)

4. Runde Schnellschach (15+0) - 23.12. (ursprünglich: 09.12.)

Fast geschenkter Sieg von Wattenscheid 4

Heute hatten wir von der zweiten Mannschaft ein Heimspiel gegen die Gäste aus Wattenscheid.

Leider kam sie nur mit halber Mannschaft an . . .und so hatten Antony, Kurt, Andreas und Ronald nichts zu tun.

Robert, nachdem er ohne mit der Wimper zu zucken, einen Läufer einstellte (opferte ?), gelang nach ca. 2,5h ein schöner Konter mit gutem Zusammenspiel von Dame und Turm gegen den gegnerischen König, und sichert somit den Mannschaftspunkt.

Daraufhin einigten sich die übrigen Spieler (Thomas, Günter und Axel) auf ein Remis, wobei bei allen dreien die Stellung optisch für die Wattenscheider besser aussah.

Die Einzelergebnisse kann man wie gewohnt hier sehen: Runde 4 - Verbandsbezirksliga, Gr. 4

Chancen vertan – 2,5: 5,5 - Niederlage gegen Solingen IV!

Von vorne herein war klar, dass auch eine 4. Mannschaft in einer starken Besetzung antreten kann, zumal, wenn die 1. Garnitur in der Bundesliga spielt und dort die letzte Saison mit einem 3. Rang abschloss. Dennoch war für uns mehr drin als eine deutliche Niederlage gegen Solingen. Für Aik und Elena, die in der Jugendbundesliga bzw. in der Frauenbundesliga zum Einsatz kamen, sprangen Felix und Jonas ein.

Um es vorweg zu nehmen: Diesmal konnte nur Eugen einen vollen Punkt verbuchen. In einer ihm gut vertrauten Variante gegen die slawische Verteidigung opferte er in der Eröffnung einen Bauern und verschaffte sich somit ein Übergewicht im Zentrum und Raum am Königsflügel. Dort machte er gegen den gegnerischen Monarchen mobil. Nachdem dieser seine 7. Reihe zu sehr geschwächt hatte und Eugens Läuferpaar zur Geltung kam, war die Entscheidung zugunsten unseres IM gelaufen. Felix, Stefan und Norbert trennten sich von ihren Gegnern remis. Das erste ging auf das Konto von Felix, der nach dem Abtausch etlicher Figuren recht schnell im Endspiel landete, in dem er zwar die etwas schlechtere Bauernstruktur, dafür aber die bessere Leichtfigur besaß. Da beide Spieler noch über einen Turm verfügten, befand sich die Stellung im Gleichgewicht. Stefan spielte gegen FM Blasek mit den schwarzen Figuren eine bärenstarke Partie. Im Mittelspiel hatte er einen Bauern erobert und seinen materiellen Vorteil bis zuletzt behalten. Nach dem Abtausch sämtlicher Türme konnte er diesen Vorteil im Springer-Bauern-Endspiel jedoch nicht mehr verwerten. Zu diesem Zeitpunkt war die Begegnung im Übrigen schon zugunsten der Klingenstädter entschieden. Mehr als 6 Stunden saßen Norbert und sein Gegner am Brett, bevor sie mit einem weiteren Unentschieden einen Schlusspunkt unter einen langen Schachmittag setzten. Zweifelsohne saß Norbert fast während der gesamten Partie am Drücker und suchte eine Lücke in der gegnerischen Verteidigung. Als er sie schließlich am Damenflügel, wo der schwarze Monarch Unterschlupf gesucht hatte, erspäht hatte, war seine Bedenkzeit einmal mehr vorangeschritten, so dass er nicht die richtige Fortsetzung fand, um sich zu belohnen. Stattdessen überließ er einen Moment lang seinen eigenen König seinem Schicksal, so dass er schließlich in eine Zugwiederholung einwilligen musste.

Zuvor hatten sich Achim, Martin, Maksim und Jonas geschlagen geben müssen. Besonders tragisch war die Niederlage von Achim, der den gegnerischen Springer in einer Variante der Caro-Kann Vorstoßvariante zum Turmfraß auf a8 lockte, dafür aber prächtiges Spiel mit seinem Läuferpaar erhielt. Nachdem sich die Wogen geglättet hatten, fand er sich in einem gewonnenen Endspiel wieder. Fatal war jedoch, dass sein Turm aufgrund eines gegnerischen Schachgebots ohne Gegenwert das Brett verlassen musste. Während Jonas während der gesamten Partie an den Spätfolgen seiner passiven Eröffnungsstrategie laborierte und schließlich seine Niederlage akzeptieren musste, sah Martins Partie bis ins Endspiel hinein remisträchtig aus, ehe sich die gegnerischen Königsflügelbauern an ihren Auftrag erinnerten und Richtung Grundlinie marschierten. Maksim wähnte sich im Endspiel auf der Siegerstraße, übersah aber ein Mattmotiv seines Kontrahenten und musste sich ebenfalls geschlagen geben.

Bereits Mitte November besteht für unser Team in Niederkassel die Möglichkeit, das Punktekonto in der NRW-Klasse wieder auszugleichen. Da heißt es dann, die Chancen besser zu nutzen.

 

Knapper Sieg in Hattingen

Am Sonntag hatte die 2. Mannschaft ihren zweiten Einsatz. Diesmal ging es zu den Schachfreunden aus Hattingen.
Mit einem kampflosen Sieg von Kurt gingen wir ins Rennen, doch durch die Niederlage von Robert war der Vorsprung zunächst wieder dahin.
Thomas steuerte kurz danach ein Hälftchen dazu. Noch war es ausgeglichen.
Zu der Zeit stand es allerdings bei Antony und Günter nicht so gut aus, auch die Stellungen von Axel und Andreas sahen etwas gedrückt aus.
Nur bei Ronald sah es noch remis-verdächtig aus.

So sah es diesmal auch wieder nach einer Niederlage für uns aus.

Doch gelang es Andreas, mit einem schönen Läuferspieß eine ganze Figur zu gewinnen -  Punkt für uns.
Axel ignorierte einen dargebotenen Springer, um keine offene Königstellung zu erhalten, opferte dagegen selbst einen Gaul und
nutzte dies gewinnbringend.

Somit stand es auf einmal 3½: 1½ ... Hoffnung keimte auf, dass wir zumindest das Mannschaftsremis schaffen konnten.

Ronald hielt seine Stellung noch remisig, während wir schon innerlich die Partien von Antony und Rüdiger als verloren betrachteten, zumal es bei Antony nach Figurenverlust aussah und Günter schon zwei Bauern weniger hatte und sich zwei verbundenen, schon weit vorgerückten Bauern gegenüber sah.

Als Ronald dann doch seine Partie verloren hatte, schwand auch unsere Hoffnung.

Aber als Andreas und ich dann mal wieder die Stellungen von Antony und Günter betrachteten, verstanden wir nichts mehr.

Antony hatte doch irgendwie seine Figur nicht verloren und bei Günter fand der Gegner kein richtiges Mittel gegen den Läufer,
der den Weitermarsch der beiden Freibauern blockierte. Tatsächlich bekam auf einmal Günter mit seiner gut im Zentrum postierten Dame, Turm und Läufer aktives Gegenspiel gegen den feindlichen König ... und wahrscheinlich am überraschendsten für seinen Gegner ... sogar eine Mattstellung.

Sieg, 4½  Punkte auf unsere Habenseite.

Da spielte es keine Rolle mehr, dass Antony seinen Springer opferte, in der Hoffnung einen Bauern durchzubringen.
Aber dabei übersah er, dass der gegnerische Turm das Umwandlungsfeld von hinten überdecken konnte.
 

Die Einzelergebnisse kann man wie gewohnt hier sehen: Runde 3 - Verbandsbezirksliga, Gr. 4

Niederlage in Godesberg folgt Sieg bei den Bergischen Schachfreunden!

Zum Saisonauftakt in der NRW-Klasse standen zunächst zwei Auswärtsfahrten ins Rheinland an. Bei der 2. Mannschaft aus Godesberg bezog unser Team eine 2,5:5,5 - Niederlage. Mit den schwarzen Figuren gab es an diesem Tag für uns nicht viel zu erben, da Eugen, Norbert und Antony ihre Begegnungen verloren. Lediglich Martin konnte nach Zugwiederholung einen halben Zähler verbuchen. Die Analyse ergab, dass er zu einem früheren Zeitpunkt die Partie in noch aussichtsreichere Bahnen hätte lenken können. Besser lief es mit den weißen Steinen. An vorderster Front hatten Stefan und sein Gegenspieler den Laden dicht gemacht, so dass es für beide Parteien kein Fortkommen gab und somit ein Remis die logische Folge war. Auch Elenas Partie endete mit demselben Resultat. Maksim hatte im Mittelspiel die Qualität erobert und befand sich vermeintlich auf der Siegerstraße. Sein Gegenspieler verteidigte sich jedoch hartnäckig und trug tatsächlich noch den Sieg davon, nachdem Maksim seinem Randbauern  nicht den entscheidenden Push versetzt hatte. Den einzigen Sieg fuhr stattdessen Achim ein, der seinen Kontrahenten mustergültig zusammen schob. Den Misserfolg zum Auftakt konnte er damit allerdings nicht verhindern.

Die Pleite geriet jedoch recht schnell aus dem Blickfeld. Am Tag mussten unsere Gastgeber ihr Spiellokal wechseln, was aber nicht zu unserem Schaden sein sollte. Martins Schwester wohnte nämlich auf der anderen Straßenseite und verwöhnte uns nach den Partien mit Kaffee und Pflaumenkuchen.

Schadenswiedergutmachung wurde am 2. Spieltag bei den Bergischen Schachfreunden betrieben. Dabei wurden die Urlauber Martin und Norbert von Felix und Thomas ersetzt. Während Felix als einziger ohne Punkteausbeute blieb, steuerte Thomas sofort einen ganzen Zähler zum 5:3 - Sieg bei. Ebenfalls punkteten Maksim und Stefan voll, wobei unser Spitzenbrett recht bald das Brett an beiden Flügeln dominierte. Schließlich „klingelte“ es am Königsflügel - für den gegnerischen Monarchen wurde die Luft so dünn, dass er sich in sein Schicksal fügen musste. Zum Mannschaftserfolgt trugen außerdem Eugen, Achim, Aik und Elena mit ihren Teilerfolgen bei.

Ende Oktober steht gegen Godesberg 4 das erste Heimspiel der Saison in der katholischen Grundschule auf dem Programm.

Mehr unter https://ergebnisdienst.schachbund.de/bedh.php?liga=nrw-k4

André Lupor verabschiedet sich mit NRW-Vizemeisterschaft!

Die Fidemeister Stefan und André Lupor haben vor kurzem ihre Mitgliedschaft gekündigt, so dass sie ihr Schachwissen unserem Verein nicht mehr zur Verfügung stellen können. Mit ihnen feierten wir 2016 den größten Erfolg unserer Vereinsgeschichte, nämlich den Aufstieg in die 3. Liga!

André ließ es zum Abschied noch einmal richtig krachen. Bei der NRW - Schnellschachmeisterschaft blieb er unter 18 Teilnehmern als einziger ungeschlagen und belegte hinter GM Daniel Fridman einen hervorragenden 2. Platz. Dabei ließ er u. a. GM Felix Levin (Platz 6) hinter sich und qualifizierte sich für die Deutsche Meisterschaft, an der er aus zeitlichen Gründen jedoch nicht teilnehmen konnte.

Mit Stefan Lupor verlässt uns auch Sohnemann Anton. Aber man weiß ja nie – vielleicht läuft man sich ja irgendwann einmal wieder über den Weg.