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Herzlich Willkommen auf der Homepage der SG-EN-SÜD

Wir freuen uns über Ihren Besuch und stehen bei Rückfragen gerne zur Verfügung.

Kommen Sie doch mal Mittwochs oder Freitags auf eine Schachpartie in unser Vereinsheim.

Spielbetrieb: Freitag 19:00-00:00 Uhr Jugendspielbetrieb: Mittwoch von 17:00-19:00 Uhr (Training) & Freitag: 17:00-19:00 Uhr

Ort: Umkleidehaus an der Rennbahn, Jesinghauser Str. 50 in 58332 Schwelm

Aktuelles

Jugend: Spielbetrieb entfällt am 01.07. und 08.07.22

Aufgrund der Sommerferien wird der Spielbetrieb im Jugendbereich an den beiden kommenden Freitagen (01.07. und 08.07.) entfallen. Danach werden wir nach Absprache wieder freitags in der Grundschule Jahnstr. spielen.

 

Schöne Ferien!

Vereinsmeisterschaft 4. Runde

Morgen findet die 4. Runde der Vereinsmeisterschaft statt.

Es wäre nur fair, falls einer morgen nicht spielen kann, dies auch seinem Kontrahenten kund zu tun, damit er nicht vergebns zum Verein kommt.

Teilnehmer             - Teilnehmer              Ergebnis 
Schwenger, Kurt        - Ostra, Noah                -
Rüdiger, Günter        - Maenz, Marlon              -
Arakelian, Aik         - Flockenhaus, Robert        -
Bruchmann, Norbert     - Czychon, Ronald            - 

 

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Gleichzeitig möchte ich hier auch darauf hinweisen, dass vom Pokalturnier 1. Runde noch zwei Ergebniss fehlen
und lt. Spielplan am 01.07. die 2. Runde stattfindet:

Günter Rüdiger     -  Norbert Bruchmann       :  
Dietmar Hill       -  Aik Arakelian           :

 

SG EN-Süd erstmals beim Boulevard Gevelsberg!

Am vergangenen Wochenende durften wir uns nach einer langen Zeit ohne Großveranstaltungen beim Boulevard Gevelsberg präsentieren. Auch wenn das Wetter nicht immer mitgespielt hatte und besonders am Sonntag für teils kräftige Schauer sorgte, war die Veranstaltung dennoch äußerst gut besucht - mit Ausstattung für unseren eigenen Stand im Gepäck reihten wir uns in die Mittelstraße ein, um mit weiteren Vereinen im Rahmen der in diesem Jahr erstmals durchgeführten "Kinder-Rallye" schachliche Begeisterung zu verbreiten.

Bei dieser Aktion mussten die Kinder mithilfe einer Stempelkarte von Verein zu Verein schlendern und kleine Aufgaben lösen - wir hatten uns dafür entschieden, die Grundstellung nach vorherigem Einprägen aufbauen zu lassen, das je nach Vorkenntnissen sehr sicher gelang, sodass wir in manchen Fällen den Timer gezückt hatten oder gleich zu "richtigen" Partien übergegangen waren. Großen Andrang bei Jung und Alt erzeugte außerdem unser Großfeldschach, welches wir zusätzlich aufgebaut hatten und somit zu einem Aufhänger für interessante Gespräche mit Kindern, Eltern und anderen Beteiligten wurde.

Ingesamt handelte es sich um eine gelungene Veranstaltung, bei der wir im nächsten Jahr gerne erneut teilnehmen!

PS: Gerüchten zufolge sieht man sich im Spätsommer vielleicht bereits woanders wieder, aber... das ist noch geheim.

Jonas souverän Bezirksschnellschachmeister, auch Zino und Elena mit starken Auftritten!

Bei der Bezirksschnellschachmeisterschaft, die in diesem Jahr vom SV Hagen-Hohenlimburg ausgetragen wurde, wurde Jonas seiner Favoritenrolle gerecht. Mit 5 Siegen aus 5 Partien sicherte er sich souverän den Titel. Als jüngster im Teilnehmerfeld lieferte auch Zino eine starke Leistung ab und landete mit 3 Zählern auf dem 5. Platz. Mehr zu diesem Turnier unter https://sv-turm-hohenlimburg.de/schnellschach-bezirksmeisterschaft-2022-beim-sv-turm-hohenlimburg-jonas-diegel-gewinnt-den-pokal/

Bei der Verbandsblitzmeisterschaft belegte Elena in Plettenberg einen hervorragenden 4. Platz. Auch wenn sie mit ihrem Spiel nicht ganz zufrieden war, freute sie sich über das Remis gegen den Turniersieger und Super-Blitzer Marc Schulze vom Ausrichter. Mehr auf http://www.svswf.de/

Einladung zur Halbjahresversammlung am 10.06.22 (Grundschule Jahnstr. 22 in Schwelm)

Liebe Schachfreunde,

 

zu der am 10.06.22 stattfindenden Halbjahresversammlung lade ich recht herzlich ein.

 

Versammlungsort:

Katholische Grundschule Jahnstraße 22, 58332 Schwelm

Beginn 19.30 Uhr

 

Tagesordnung

 

TOP 1   Begrüßung/Genehmigung der Tagesordnung

TOP 2   Ehrungen

TOP 3   Bericht des Vorstands

TOP 4   Bericht des Kassenprüfers  

TOP 5   Entlastung des Kassierers

TOP 6   Mannschaftsaufstellungen

TOP 7   Verschiedenes

 

Einwände, Vorschläge und Erweiterungen für diese Tagesordnung bis zum 07.06.22 an den Vorsitzenden per E-Mail oder schriftlich.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Norbert Bruchmann

1 .Vorsitzender

Abstieg aus der NRW-Klasse noch möglich – Spannung vor dem letzten Spieltag!

Dem 5,5:2,5-Sieg bei Horst-Emscher folgte in der vorletzten Runde eine 3:5-Niederlage gegen die zweite Vertretung von Münster. Mit dem 6. Tabellenplatz, den unser Team derzeit einnimmt, wäre das rettende Ufer erreicht. Jedoch sitzt die Konkurrenz im Nacken, und am letzten Spieltag macht Tabellenführer Sodingen/Castrop in der Jahnstraße seine Aufwartung.

Bei Horst-Emscher entschied sich Stefan Arndt am Spitzenbrett dazu, das Spiel mit dem Damenbauern zu eröffnen, womit er seinen Gegner (ELO 2314) vermutlich überraschte. In leicht vorteilhafter Stellung bot er im Mittelspiel remis an, was sein Gegner kaum ablehnen durfte. Das einzige Tagesremis war eingeloggt. An den übrigen Brettern gab es nur „Sekt oder Selters“. Für Sekt waren an diesem Spieltag Eugen, Achim, Elena, Maksim und Felix zuständig. Mittels eines Bauernopfers ergriff Eugen bereits in der Eröffnung die Initiative. Dies führte dazu, dass sein Gegner keine Zeit fand, seinen König in Sicherheit zu bringen. Schließlich wurde er von Eugens Läuferpaar und dessen Dame ins Mattnetz gezogen. Elena bot in einem Turm-Springer-Endspiel die bessere Technik und steuerte nach Bauerngewinn und Springerabtausch auf die Lucena-Stellung zu, die sie selbstverständlich beherrschte. Achim bekam die Abtauschvariante in der Caro Kann-Verteidigung präsentiert und hatte im Mittelspiel der Partie keine Mühe, durch geschicktes Lavieren die Stellung im Gleichgewicht zu halten. Im Endspiel aktivierte er seine Bauern am Königsflügel und verschaffte sich ein vorteilhaftes Turmendspiel mit gleichfarbigen Läufern. Felix packte einen Nimzo-Inder aus und verpasste seinem Gegner einen Isolani auf der d-Linie. Dank besserer Figurenentwicklung übte er Druck auf die gegnerische Stellung aus, die nach einem Qualitätsgewinn im vollen Punkt mündeten. Mit 3 Punkten aus 4 Partien untermauert er inzwischen seine Ambitionen für einen Platz in der ersten Mannschaft.

Die beiden Sizilianer, die an diesem Tag aufs Brett kamen, verliefen jeweils zugunsten des Schwarzspielers. Auf unserer Seite hatte Maksim das bessere Ende für sich. Er fand das richtige Mittel gegen den Maroczy-Aufbau und profitierte von einem missratenen Turmmanöver seines Kontrahenten, nachdem er bereits einen Bauern gewonnen und obendrein noch das Läuferpaar auf seiner Seite hatte. Ebenfalls musste an diesem Tag Aik anerkennen, dass Sizilianisch für Schwarz eine gute Wahl war. Sein Gegenspieler, immerhin mit einer ELO von mehr als 2200 ausgestattet, erstickte Aiks Angriffsbemühungen im Keim und konterte später mit Dame und Springer am Königsflügel. Eine unangenehme Fesselung brachte dann die Entscheidung zugunsten des Spielers von Horst-Emscher. Schließlich musste sich auch Martin geschlagen geben. Nachdem er gut aus der Eröffnung gekommen war, unterlief ihm ein „Schrittfehler“, als er bei einer kleinen Kombination, den 2. Zug vor dem 1. machte, was ihn eine Figur kostete. Dennoch reichte es unterm Strich für den höchsten Saisonsieg.

 

Gegen die 2. Garnitur aus Münster sollte wenn möglich der letzte Schritt zum Klassenerhalt getan werden. Dieser missriet jedoch und endete in einer 3:5-Niederlage. Bedauerlicherweise gelang an diesem Tag keinem unserer Akteure ein voller Punktgewinn. Sechs Unentschieden und zwei Verlustpartien standen letztendlich zu Buche. Die „Nullen“ gingen auf das Konto von Martin und Norbert, die jeweils mit den weißen Steinen agierten. Während Norbert sich im „Drachenzähmer“ versuchte, nach einem Qualitätsopfer aber auf die Verliererstraße geriet, hatte Martin seinen Gegenspieler zunächst voll im Griff. Die schwarze Deckung um den Monarchen war schon aufgeweicht und schien trotz Damentausch irgendwann auseinander zu fallen. Bei der Suche nach dem richtigen Gewinnplan ließ sich Martin von der gegnerischen Zeitnot zu überhastetem Spiel einladen und landete in einem schwierigen Turmendspiel, welches er schließlich nicht mehr halten konnte.

Auch Eugen und Elena, die ebenfalls die weißen Steine führten, konnten ihren Anzugsvorteil nicht nutzen, erzielten aber immerhin jeweils ein Remis. Eugen hatte sich einen gegnerischen Isolani als Angriffsmarke ausgeguckt, konnte aber keinen Nutzen aus diesem Umstand ziehen. Elena hatte zwischenzeitlich einen Bauern eingebüßt und besaß zudem die schlechtere Leichtfigur. Dennoch gelang es ihr, den schwarzen König zu belästigen und die Partie wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Unsere „Schwarzspieler“ hatten kaum Mühe, alle Partien in den Remishafen zu lenken. Lediglich Aik hatte leichte Eröffnungsprobleme beim „Black Lion“ zu lösen. Nach einem Leichtfigurenabtausch auf f5 war er jedoch aller Sorgen ledig, wollte aber dem Remisangebot des Münsteraners nicht aus dem Weg gehen. Zu diesem Zeitpunkt deutete sich die Niederlage der Mannschaft noch nicht an. Stefan fand sich mit seinem neuen Eröffnungsrepertoire gut zurecht und remisierte locker. Maksim hatte neben Martin die beste Chance auf einen vollen Punkt. Sein e-Bauer bahnte sich den Weg bis weit ins gegnerische Lager und ermöglichte einen Bauerngewinn. Ein Läuferzug nach h3 hätte wohl zu entscheidendem Vorteil geführt, der Bischof trat jedoch auf g4 auf die Bremse. Als die Philidor-Stellung in Reichweite war, endete die Partie durch dreimalige Stellungswiederholung. Achim war der Vierte im Bunde, der in einem Damen-Bauern-Spiel für uns mit schwarz eine Punkteteilung erzielte.

Nun ist am 12. Juni gegen Sodingen/Castrop noch einmal volle Konzentration verlangt, um das Ziel „Klassenerhalt“ zu schaffen.

Cyberangriff auf die Mitgliederdatenbank beim Deutschen Schachbund

Liebe Vereinmitglieder,

es kam vor einigen Tagen zu einem Cybeangriff auf die Datenbank des Deutschen Schachbundes, wodurch möglicherweise auch einige Daten von unseren Mitgliedern offengelegt wurden. Diese Daten umfassen aber NICHT die Bankverbindungen. Es handelt sich meist um Adressdaten. Im Sinne der Datenschutzverordnung (gemäß Art. 34 DSGVO) müssen wir euch hierüber informieren.

Wir gehen davon aus, dass ihr keine Auswirkungen davon spüren werdet, dennoch raten wir zur Vorsicht, falls E-Mails mit merkwürdigem Betreff oder von einem unbekannten Absender bei euch ankommen. Bitte antwortet auf diese Mails nicht.

Der Deutsche Schachbund ist momentan dabei, die Schäden genauer zu untersuchen. Witere Informationen sind beispielsweise hier zu finden:

https://www.berlinerschachverband.de/entry/cyberangriff-auf-den-wuerttembergischen-server-benachrichtigung-gemaess-34-dsgvo.html

 

 

 

Auslosung Pokalturnier: 1. Runde

Nach zwei Jahren ohne Vereinsturnier ... und nachdem vor Ostern erfolgreich das Osterblitz absolviert wurde ... startete am vergangenem Freitag die 1. Runde im Pokal-Turnier 2022.

Bei der Auslosung kamen folgende Begegnungen zustande:

 

Günter Rüdiger     -  Norbert Bruchmann       :  
Noah Ostra         -  Marlon Maenz          1 : 0
Dietmar Hill       -  Aik Arakelian           :
Axel Gemeinhardt   -  Roland Krämer         1 : 0

 

Die Partien müssen bis zum 24.06.2022 gespielt worden sein.

Nach unnötiger Niederlage folgt wichtiger Sieg im Abstiegskampf!

Im Nachholspiel bei der 2. Mannschaft von Wattenscheid war für unser Team mehr drin als eine 2,5:5,5-Niederlage. Auch wenn unsere Gastgeber sicherlich als Favoriten an den Start gingen, standen wir in den meisten Partien bis weit ins Mittelspiel nicht schlechter. Stefan hatte am 1. Brett gegen die Caro Kann-Verteidigung seines Gegners die richtige Wahl getroffen und schnell einen Bauern erobert, dem sich später ein weiterer hinzugesellte. Alle Zeichen standen für ihn auf Sieg, ehe er zunächst einen Bauern zurück gab und schließlich einen Turm einstellte. Stefans Gegenspieler konnte sein Glück wahrscheinlich kaum fassen. Auch Maksim stand prächtig. Er lehnte eine Remisofferte ab, als der Mannschaftskampf allerdings schon zugunsten der Wattenscheider entschieden war. Anschließend überzog er seine Stellung. Norbert stand lange Zeit etwas unter gegnerischem Druck. Ein Patzer kurz vor der Zeitkontrolle hätte sein Schicksal eigentlich schon besiegeln können. Sein Kontrahent schoss jedoch seinerseits einen Bock, den Norbert mit einem Zwischenschach zu seinen Gunsten hätte ausnutzen können. Leider gesellte sich ein weiterer Fehler hinzu, der dann auch bestraft wurde. Elena schien zunächst am Königsflügel ihren Gegner zu kontrollieren, wurde dann aber in eine passive Position gedrängt und musste sich geschlagen geben. Auch Jonas, der für Aik eingesprungen war, hatte in der Eröffnung Vorteile auf seiner Seite, die sich im Laufe der Partie verflüchtigten.

Diese 5 Nullen konnten denn auch nicht durch die Erfolge von Martin und Achim kompensiert werden. Bei Achim hatte sich die Vorstoßvariante in der Caro Kann-Verteidigung ergeben, in der er seinen h-Bauern spendierte. Entscheidend für den Partieausgang war allerdings sein Druck, den er auf die schwachen Punkte am gegnerischen Damenflügel ausübte. Martin hatte mit der von Schwarz gewählten Benoni-Verteidigung keinerlei Probleme und mobilisierte nach dem Damentausch seine Bauern für den entscheidenden Verstoß. Eugen, der in dieser Saison fast ausschließlich mit den schwarzen Figuren spielt, beförderte im Pirc seinen d-Bauern früh von d6 nach d5 und steuerte nach dem Damentausch bald ins Endspiel, ohne seinem Gegenüber Siegchancen einzuräumen.  

Beim anschließenden gemeinsamen Essen hellte sich die Stimmung ob der verpassten Chancen auf zumindest einen Teilerfolg nur unwesentlich auf.

Allgemeine Zufriedenheit machte sich hingegen nach dem 5:3-Erfolg beim SV Welper breit, der anschließend in der Hattinger Altstadt ein wenig gefeiert wurde. Bei 6 Remispartien und zwei Siegen durch Maksim und Martin durften sich alle gegenseitig auf die Schultern klopfen und gratulieren. Bis auf Norbert, der hart um den halben Zähler kämpfen musste, saßen alle anderen mehr oder weniger entspannt am Brett, ohne in Verlustgefahr zu geraten. Die ersten Punkteteilungen lieferten Stefan und Aik ab. Stefan war anschließend der Ansicht, dass er mit den weißen Figuren noch etwas hätte versuchen können. Sein Gegenspieler war aber nicht gerade aus Pappe. Aik wollte nach seiner strapaziösen Woche bei der NRW-Jugendmeisterschaft nicht zu viel riskieren und trennte sich im Duell der Youngster ebenfalls schiedlich friedlich. Eugen verpasste seinem Gegner zunächst eine Bauernschwäche auf d3 und versuchte später in einem ungleichfarbigen Läuferendspiel aus dem halben noch einen vollen Punkt zu machen. Sein Gegner verteidigte sich jedoch umsichtig. Achim verschaffte sich zwar einen Raumvorteil, konnte nach dem Damentausch aber sein Läuferpaar nicht zur Geltung bringen. Beim Stand von 4:2 unternahm er keine riskanten Manöver mehr und sicherte mit einem weiteren Remis den wichtigen Mannschaftssieg. Zu diesem trug auch Elena mit einem halben Zähler bei. Bei beiderseitiger Zeitnot waren in einem Spiel mit unklarer Stellung offenbar beide nicht scharf darauf, noch einen Bock zu schießen und rauchten die Friedenspfeife.

Die entscheidenden vollen Punkte zu unseren Gunsten wurden durch Martin und Maksim eingefahren. Martin ließ sich dabei auf eine zweischneidige Stellung ein, als er zur großen Rochade griff und seinen Damenflügel ein wenig lüften musste. Nachdem sich sein Gegenspieler nicht zu einem aussichtsreichen Bauernopfer durchringen konnte, nutzte Martin die weißen Schwachstellen aus. Maksim ließ seinen Monarchen lange in der Mitte stehen und fügte der gegnerischen Fianchetto-Stellung empfindliche Löcher zu. Nach einem Qualitätsgewinn und dem Überführen seines Königs in einen sicheren Hafen blies er zur entscheidenden Attacke auf die ruinöse schwarze Verteidigungsformation.

Auch wenn das Restprogramm mit den Begegnungen gegen Horst-Emscher, Münster II und Sodingen/Castrop nicht ohne ist, bestehen weiterhin Chancen auf den Klassenverbleib.

Maksim garantiert die Quali für NRW!

Lediglich 4 Teams waren bei der Verbandsblitzmannschaftsmeisterschaft in Schalksmühle am Start. Neben unserem Quartett, das aus Aik, Norbert, Maksim und Noah bestand, kämpften außer dem Ausrichter noch Plettenberg und Menden um die beiden Tickets für die NRW Blitzmeisterschaft am 7. Mai in Krefeld. Damit sich die Anreise für alle Vereine einigermaßen lohnte, durften alle Vereine viermal gegeneinander ran. Jeder hatte also gegen denselben Gegenspieler zweimal mit den weißen und zweimal mit den schwarzen Figuren das Vergnügen. Mit einer 75%igen Ausbeute hatte Maksim maßgeblichen Anteil daran, dass das Ticket für Krefeld gebucht werden konnte. Dabei gelangen ihm zwei Siege gegen den Plettenberger Max Bouaraba, der immerhin eine DWZ von 2121 aufweist. Aik (5,5 P.) musste sich am Spitzenbrett mit Robin Trippe (Menden) sowie den beiden Blitz-Schwergewichten Marc Schulze (Plettenberg) und Dirk Jansen (Schalksmühle) behaupten, was ihm recht gut gelang. Norbert (6 P.) hatte nicht seinen besten Tag erwischt und konnte keine seiner vier Partien gegen Michael Spiekermann gewinnen. Erfreulich war, dass Noah (5 P.) nach längerer Pause wieder den Weg ans Brett fand. Gemeinsam gelangen ihnen die nötigen Punkt zur Vizemeisterschaft hinter Plettenberg.