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Herzlich Willkommen auf der Homepage der SG-EN-SÜD

Wir freuen uns über Ihren Besuch und stehen bei Rückfragen gerne zur Verfügung.

Kommen Sie doch mal Mittwochs oder Freitags auf eine Schachpartie in unser Vereinsheim.

Spielbetrieb: Freitag 19:00-00:00 Uhr Jugendspielbetrieb: Mittwoch von 17:00-19:00 Uhr (Training) & Freitag: 17:00-19:00 Uhr

Ort: Umkleidehaus an der Rennbahn, Jesinghauser Str. 50 in 58332 Schwelm

Aktuelles

Dritte Mannschaft, kurz und bündig!

Am 11.12. war ein Heimspiel unserer Mannschaft gegen Günninghausen 3 angesetzt .  1,5 Std vor Spielbeginn sagte Günninghausen ab.  4:0 für uns ! 

Trotz der schönen Punktzahl , sportlich war es natürlich unbefriedigend. 

So gehen wir ins neue Jahr mit dem 2. Platz in  der Tabelle. Die noch offenen beiden Spiele im nächsten Jahr werden zeigen ob wir uns noch verbessern können . Es wird eine spannende Angelegenheit!

Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei aktiven Spielern der Mannschaft für ihren Einsatz bedanken, auch bei den Spielern welche bisher noch nicht zum Einsatz kamen für ihre Unterstützung!

Auch die vielfältige tätige Hilfe aus dem Verein soll nicht vergessen werden .

 

Ich wünsche schöne Feiertage, einen guten Jahreswechsel und auch im Jahr 2023 viel Spaß beim Schach .

Euer Gerfried 

 

P.S.: hier geht es zur aktuellen Tabelle 

https://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2022/4271/

Norbert und Aik gewinnen die Vereinsmeisterschaft!

Das Jahr 2022 hat trotz des reduzierten Spielplans einen Vereinsmeister gekürt - nein, erstmals seit 2015 sind es wieder gleich zwei Gewinner! In einem reinen Zweikampf, der anderen Teilnehmern keine Chance ließ, ins Titelrennen einzusteigen, trennten sich Norbert und Aik im finalen Entscheidungsspiel mit einem Remis: Mit 6,5 Punkten (und damit einem deutlichen Abstand zum Rest des Treppchens) entwickelte sich dieses Turnier zu einer einseitigen Nummer, das gesamte restliche Feld wurde von beiden Akteuren in beeidnruckender Dominanz besiegt - und Aik trägt den Titel zum vierten Mal in Folge (2017, 2018 & 2019), für Norbert ist es ebenfalls der vierte Sieg insgesamt (nach 2008, 2009 & 2015).

Wie wird es im nächsten Jahr aussehen? Das werden wir ab Anfang Februar beobachten können...

Der Endstand:

    Punkte Sonneborn-Berger
1. Arakelian, Aik / Bruchmann, Norbert 6,5 17,5
2. Ostra, Noah 4 6,5
3. Czychon, Ronald 4 5,5
4. Rüdiger, Günter 2 2,5
5. Flockenhaus, Robert 2 2
6. Schwenger, Kurt 1 3
7. Maenz, Marlon 1 2

 

Deutlicher Sieg bei der U16-Bezirksmannschaftsmeisterschaft!

Wer sich noch an Zeiten vor den aktuell frostigen Temperaturen erinnert, der trauert (abgesehen von der klimatischen Dimension) sicherlich etwas dem überraschend warmen Spätherbst hinterher. So war es auch am 29. Oktober, an dem wir bei 22°C und unter aufgelockertem Himmel mit unserer U16-Mannschaft im Bochumer Stadtteil Linden an der ersten Runde der Bezirksmannschaftsmeisterschaft teilnahmen. Zumindest war es als erste Runde geplant, jedoch sorgten zwei kurzfristige Absagen dafür, dass statt sechs lediglich vier Mannschaften antraten und sich eine Fortsetzung des Turniers somit erledigte.

Dementsprechend entschied sich alles an diesem entscheidenden Tag - und wie! Nach drei Runden mit verkürzter Bedenkzeit sowie ohne Notation lauteten die Ergebnisse 3,5:0,5; 3,5:0,5 & 3:1, sodass wir das Turnier mit sechs Punkten als eindeutige Gewinner - auch ohne eine einzige Niedlerlage in den einzelnen Partien - beendeten. Dass Corona uns leider weiterhin alle nachhaltig trifft, zeigte sich bei den teils stark ersatzgeschwächten Gegnern, die sogar U10er ins Feld schickten mussten, um eine vollständige Mannschaft stellen zu können. Dennoch war das erste Brett immer sehr ordentlich besetzt, Zino hatte also am meisten zu tun. Hier entwickelten sich interessante Endspiele mit geringen materiellen Unterschieden und ausgeglichenen Positionen, die letztlich zweimal in einem fairen Remis endeten, etwas Spannung sowohl für den neutralen Zuschauer als auch für uns kam dementsprechend doch auf. Die hinteren Bretter waren in den meisten Fällen recht schnell abgefrühstückt, dennoch war es für unsere Jugendlichen gerade aufgrund der mitunter ersten Turniererfahrungen eine lohnenswerte Veranstaltung! Mit entsprechend optimaler Stimmung ging es am Abend im Licht der untergehenden Sonne dann zurück nach Schwelm...

Ausfall des Jugendspielbetriebs am 09.12.

Da wir am 09.12. mit einigen Kindern und Jugendlichen am "Stutenkerl-Blitzturnier" in Hattingen teilnehmen, wird der parallel stattfindende Jugendspielbetrieb ausfallen.

Aus organisatorischen Gründen findet außerdem die 3. Runde Schnellschach im Rahmen der Corona-Meisterschaft nicht statt. Der nächste Termin ist somit die 4. Runde Blitz am 16.12.

Wir bitten in o.g. Fällen um euer Verständnis.

St. Barbara triumphierte über Caissa am St. Barbaratag . . . und wir verloren das Nachholspiel

Heute war ein Mannschaftsspiel, welches zeigte, dass zwei Mehr-Bauern nicht immer gleich sofortigen Gewinn bedeuten:
man muss es dann auch nur noch gewinnen.

Unsere 2. Mannschaft durfte gegen die fast in Bestbesetzung spielende Mannschaft von Germania Kupferdreh im St Barbara Pfarrheim antreten,
die verschobene Partie aus der 1. Runde nachholen. Leider mussten wir noch kurzfristig Ronald ersetzen.
Zum Glück hat sich Gereon spontan bereit erklärt, die Lücke zu füllen.

Es sah anfangs gar nicht so schlecht aus.
Dietmar hatte die Qualität mehr, Axel eine guten Angriff und an den anderen Brettern war noch nicht so viel los.

Doch auf einmal hat Dietmar seine Partie verloren, hat leider den richtigen Zeitpunkt verpasst, die Qualität gewinnbringend zurückzugeben, 
und dass hat sich gegen den stark stehenden gegnerischen Läufer gerächt.

Axel willigte in ein Remis und und schenkte somit seinem Gegner einen halbe Punkt.
Hätte er sich doch nur getraut einen Läufer für zwei Bauern zu opfern.
Aber dann sah er ein "Gespenst auf dem Brett" und hätte Läufer + 2 Bauern gegen Turm gehabt.

Somit stand es es 1,5 zu 0,5 für die Gastgeber.

Relativ zeitgleich fielen die Entscheidungen an Brett 5 und 8.
Thomas hatte eine ausgeglichene, symmetrischen Stellung auf dem Brett, bei der, derjenige verloren hätte, der auf angriff gespielt hätte
Gereon, der schon zwei Bauern zurücklag, kämpfte sich mit einem schönen Springerzug in die Partie zurück,
unterlag aber dann doch aufgrund der schlechteren Bauernstruktur im Läuferendspiel.
Evtl. hätte es Remis sein können, wenn der Springerzug zwei, drei Züge eher gekommen wäre, aber so bekam sein Kontrahent wertvolle Tempi.

3:1 zur Halbzeit.

An den übrigen Brettern hatte sich in der Zwischenzeit auch einiges getan.
Sowohl Andreas als auch Kurt konnten sich zwei Mehrbauern erspielen, Günter konnte sich noch remisig halten, war aber in der Defensive
und Antony lag nur einen Bauern zurück, nachdem er zwischendurch mal die Quali weniger hatte.

Andreas tat sich schwer, seinen Vorteil in Zählbares umzusetzen. So brachte ihm erst gefühlt eine Springgabel mit Figurengewinn den Sieg . . .
und uns wieder auf einen Punkt näher ran an Germania Kupferdreh.

Da es bei Günter nun nicht mehr ganz so gut aussah, bekam wohl Antony ein taktisches Remis-Angebot.
Da der Zentrumsbauer von seinem Gegner schon eklig war, ihn stark einschränkte, nahm er es an.

Dann patzte Günter und stellte eine Figur ein.

4½: 2½    sad

Damit konnte Kurt nur noch Ergebniskosmetik betreiben, aber er tat sich auch recht schwer mit seinen beiden Mehrbauernn, einen am Königs- einen am 
Damenflügel, Springer gegen Läufer. Und so kam es wie es kommen musste, ein Zug mit dem falschen Bauern und seine Gewinnchancen schrumpften zum Remis.

Die Einzelergebnisse kann man wie gewohnt hier sehen: Runde 1 - Verbandsbezirksliga, Gr. 4

Die 3. Mannschaft am 20.11 bei Bochum 31 in glänzender Verfassung!

Nachdem am 30.10 im ersten Heimspiel gegen Gerthe-Werne die Mannschaft, auch wegen technischer Pannen und Missverständnisse, unterging und nur Zino einen Ehrenpunkt retten konnte, präsentierte sich die 3. beim Tabellenzweiten in glänzender Verfassung und konnte mit einem Sieg den zweiten Tabellenplatz übernehmen.

Einen relativ schneller Sieg durch Gereon an Brett 2 brachte uns in Führung. Gerfried an Brett 3 wurde mit der skandinavischen Verteidigung konfrontiert, der Gegner kam schnell unter Druck und machte bald einen taktischen Fehler, welcher ihm Qualität und einen Bauern kostete.  Auf verlorenem Posten stehend stellte er später noch einen Läufer ein und gab mit weniger als 35 Zügen auf.  So stand es dann schon 2:0 für uns. Jesko sorgte sodann mit einem Gewinn seiner Partie für den Mannschaftssieg. Dietmar an Brett 1 musste sich mit der seltenen Alt-Benoni-Verteidigung beschäftigten, was ihm gut gelang, im entstandenen Endspiel hätte er mit einem Bauern mehr möglicherweise noch Siegchancen gehabt, er brauchte aber jetzt ja keinerlei Risiken mehr eingehen, bot Remis - und der Gegner nahm sofort an. 

So fuhren wir sehr zufrieden mit 3,5 aus 4 nach Hause. 50 Prozent der Spiele sind absolviert, sozusagen in der zweiten Halbzeit wird nun der gute Tabellenplatz abzusichern sein, dies wird aber noch erhebliche Anstrengungen erfordern. 

Bei dieser Gelegenheit: Dietmar ist für seine bestandene Trainerausbildung zu gratulieren, er zeigt so weiteres großes Engagement für den Verein!

Wichtiger Auswärtssieg in Niederkassel!

Unerwartet deutlich konnte unsere 1. Mannschaft einen Auswärtserfolg in Niederkassel landen. Mit einem 5,5:2,5-Sieg war sicherlich im Vorfeld nicht zu rechnen, zumal wir ohne unsere beiden Spitzenbretter auskommen mussten. Während Stefan auf einem Schachturnier in Tschechien am Start war und dort einen guten 6. Rang belegte, musste Eugen aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig passen. So kamen Felix und Thomas zum Zuge – und wie!

Nachdem Elena sich mit ihrem Gegner recht früh auf eine Punkteteilung geeinigt hatte, brachte uns Felix in Führung. Gegen die skandinavische Verteidigung hatte er keinerlei Probleme und ließ es schließlich auf e6 und d5 krachen. Es dauerte eine Weile, bis wir den vorübergehenden Ausgleich hinnehmen mussten. Aik hatte in der sizilianischen Verteidigung seinen f–Bauern zu früh ins Spiel gebracht und konnte im Mittelspiel die fortwährenden Drohungen nicht mehr parieren. Achim brachte uns dann am 1. Brett wieder in Front. Er besaß gegen die slawische Verteidigung von Beginn an einen leichten Vorteil, sah aber irgendwann keine Gewinnchancen und bot remis an. Sein Kontrahent, der 150 ELO-Punkte mehr auf seinem Konto hatte, lehnte dieses offenbar in der Hoffnung ab, dass Achim ein Fehler unterlaufen würde. Tatsächliche Gewinnaussichten hatte der gastgebende Spitzenspieler allerdings nicht. Stattdessen ruinierte er im Endspiel durch Bauernzüge seine Stellung und musste später aufgeben.

Maksim stand schon bald bei halboffener b-Linie leicht besser und bestimmte das Geschehen auf dem Brett. Im Endspiel eroberte er die Qualität und wenig später eine Figur, was seinen Gegner zur Aufgabe zwang. Den Mannschaftssieg brachte Norbert unter Dach und Fach. Er musste sich -ebenso wie Felix- mit der skandinavischen Verteidigung auseinandersetzen, wählte aber eine andere Variante. Der leichte Eröffnungsvorteil drohte im Mittelspiel verloren zu gehen. Daher war er erleichtert, dass sein Gegner mit einem Damenopfer zu einer kleinen Kombination ansetzte, die allerdings ein Loch hatte. Statt drei Figuren erhielt der Niederkasseler Spieler als Gegenwert nur zwei. Da er zudem noch seinen schwarzfeldrigen Läufer aufgab, stand der Sieg für Norbert nach wenig später fest. Den Vorsprung baute Thomas sogar noch aus. Bei seinem zweiten Einsatz in dieser Saison punktete er erneut voll. Garant für seinen Sieg mit den schwarzen Steinen war sein Läuferpaar, das er im Endspiel entscheidend zur Geltung brachte. Ein weiterer Trumpf war sein b-Bauer. Nach Remis roch es in Martins Partie, nachdem er beim Übergang ins Endspiel einen gut postierten Springer auf d6 und einen Bauern für seinen Turm erhalten hatte. Im Nachhinein bezeichnete er seine Vorgehensweise in der Schlussphase der Partie als zu aktiv. Eine Abwartetaktik, um sich vom Gegner einen Gewinnweg zeigen zu lassen, wäre die bessere Wahl gewesen.

Mit dem deutlichen Sieg überflügelten wir den Gastgeber und schoben uns in der Tabelle auf den 5. Platz der NRW-Klasse 4 vor. Hierzu der Kommentar von Mannschaftsführer Stefan im späteren Telefonat mit Eugen: „Die können wohl auf uns verzichten“. Fraglich ist, ob dieses Experiment im Heimspiel gegen Derschlag/Bergneustadt, das Mitte Februar über die Bühne geht, gestartet werden sollte, auch wenn sich die Mannschaft auf die Ersatzspieler verlassen kann.

Näheres unter https://ergebnisdienst.schachbund.de/bedt.php?liga=nrw-k4

Neuansetzungen der Corona-Meisterschaft

Aufgrund der kurzfristigen Durchführung des Bezirkspokals und der damit einhergehenden Blockung von drei Freitagen werden einzelne Termine der diesjährigen Corona-Blitz- und Schnellschachmeisterschaft verschoben:

3. Runde Schnellschach (10+5) - 09.12. (ursprünglich: 18.11.)

4. Runde Blitz (3+2) - 16.12. (ursprünglich: 02.12.)

4. Runde Schnellschach (15+0) - 23.12. (ursprünglich: 09.12.)

Fast geschenkter Sieg von Wattenscheid 4

Heute hatten wir von der zweiten Mannschaft ein Heimspiel gegen die Gäste aus Wattenscheid.

Leider kam sie nur mit halber Mannschaft an . . .und so hatten Antony, Kurt, Andreas und Ronald nichts zu tun.

Robert, nachdem er ohne mit der Wimper zu zucken, einen Läufer einstellte (opferte ?), gelang nach ca. 2,5h ein schöner Konter mit gutem Zusammenspiel von Dame und Turm gegen den gegnerischen König, und sichert somit den Mannschaftspunkt.

Daraufhin einigten sich die übrigen Spieler (Thomas, Günter und Axel) auf ein Remis, wobei bei allen dreien die Stellung optisch für die Wattenscheider besser aussah.

Die Einzelergebnisse kann man wie gewohnt hier sehen: Runde 4 - Verbandsbezirksliga, Gr. 4

Chancen vertan – 2,5: 5,5 - Niederlage gegen Solingen IV!

Von vorne herein war klar, dass auch eine 4. Mannschaft in einer starken Besetzung antreten kann, zumal, wenn die 1. Garnitur in der Bundesliga spielt und dort die letzte Saison mit einem 3. Rang abschloss. Dennoch war für uns mehr drin als eine deutliche Niederlage gegen Solingen. Für Aik und Elena, die in der Jugendbundesliga bzw. in der Frauenbundesliga zum Einsatz kamen, sprangen Felix und Jonas ein.

Um es vorweg zu nehmen: Diesmal konnte nur Eugen einen vollen Punkt verbuchen. In einer ihm gut vertrauten Variante gegen die slawische Verteidigung opferte er in der Eröffnung einen Bauern und verschaffte sich somit ein Übergewicht im Zentrum und Raum am Königsflügel. Dort machte er gegen den gegnerischen Monarchen mobil. Nachdem dieser seine 7. Reihe zu sehr geschwächt hatte und Eugens Läuferpaar zur Geltung kam, war die Entscheidung zugunsten unseres IM gelaufen. Felix, Stefan und Norbert trennten sich von ihren Gegnern remis. Das erste ging auf das Konto von Felix, der nach dem Abtausch etlicher Figuren recht schnell im Endspiel landete, in dem er zwar die etwas schlechtere Bauernstruktur, dafür aber die bessere Leichtfigur besaß. Da beide Spieler noch über einen Turm verfügten, befand sich die Stellung im Gleichgewicht. Stefan spielte gegen FM Blasek mit den schwarzen Figuren eine bärenstarke Partie. Im Mittelspiel hatte er einen Bauern erobert und seinen materiellen Vorteil bis zuletzt behalten. Nach dem Abtausch sämtlicher Türme konnte er diesen Vorteil im Springer-Bauern-Endspiel jedoch nicht mehr verwerten. Zu diesem Zeitpunkt war die Begegnung im Übrigen schon zugunsten der Klingenstädter entschieden. Mehr als 6 Stunden saßen Norbert und sein Gegner am Brett, bevor sie mit einem weiteren Unentschieden einen Schlusspunkt unter einen langen Schachmittag setzten. Zweifelsohne saß Norbert fast während der gesamten Partie am Drücker und suchte eine Lücke in der gegnerischen Verteidigung. Als er sie schließlich am Damenflügel, wo der schwarze Monarch Unterschlupf gesucht hatte, erspäht hatte, war seine Bedenkzeit einmal mehr vorangeschritten, so dass er nicht die richtige Fortsetzung fand, um sich zu belohnen. Stattdessen überließ er einen Moment lang seinen eigenen König seinem Schicksal, so dass er schließlich in eine Zugwiederholung einwilligen musste.

Zuvor hatten sich Achim, Martin, Maksim und Jonas geschlagen geben müssen. Besonders tragisch war die Niederlage von Achim, der den gegnerischen Springer in einer Variante der Caro-Kann Vorstoßvariante zum Turmfraß auf a8 lockte, dafür aber prächtiges Spiel mit seinem Läuferpaar erhielt. Nachdem sich die Wogen geglättet hatten, fand er sich in einem gewonnenen Endspiel wieder. Fatal war jedoch, dass sein Turm aufgrund eines gegnerischen Schachgebots ohne Gegenwert das Brett verlassen musste. Während Jonas während der gesamten Partie an den Spätfolgen seiner passiven Eröffnungsstrategie laborierte und schließlich seine Niederlage akzeptieren musste, sah Martins Partie bis ins Endspiel hinein remisträchtig aus, ehe sich die gegnerischen Königsflügelbauern an ihren Auftrag erinnerten und Richtung Grundlinie marschierten. Maksim wähnte sich im Endspiel auf der Siegerstraße, übersah aber ein Mattmotiv seines Kontrahenten und musste sich ebenfalls geschlagen geben.

Bereits Mitte November besteht für unser Team in Niederkassel die Möglichkeit, das Punktekonto in der NRW-Klasse wieder auszugleichen. Da heißt es dann, die Chancen besser zu nutzen.